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wsj+1americanbankeramericanbanker+1Mastercard führt diese Woche in Zusammenarbeit mit dem Startup Alchemy eine Funktion für autonome Zahlungen ein. Diese ermöglicht es Nutzern, virtuelle Karten für KI-Bots mit spezifischen Ausgabenlimits und Kaufbeschränkungen zu erstellen, wie das Wall Street Journal von News Corp berichtet. Dieser Schritt erfolgt, während sowohl Mastercard als auch Visa eine Reihe von Tools einführen, die regeln sollen, wie KI-Agenten im Namen von Verbrauchern Transaktionen durchführen. Dies stellt eine der bisher koordiniertesten Bemühungen der Zahlungsbranche dar, den aufstrebenden Bereich des agentenbasierten Handels zu gestalten.wsj
Mastercard hat Agent Connect gestartet und seine Agent Suite für Händler erweitert. Diese Produkte unterstützen Unternehmen dabei, KI-gestütztes Einkaufen zu ermöglichen und gleichzeitig die Kontrolle über Preisgestaltung, Auftragsabwicklung und Markenerlebnis zu behalten. Agent Connect bietet einen Integrationspunkt für KI-Agenten, um Händler und Zahlungsanbieter zu erreichen, wobei Mastercard die Governance, Überwachung und Kontrollen bereitstellt.americanbanker
Ein verwandtes Produkt, Agent Pay, nutzt ein System namens Verifiable Intent, das gemeinsam mit Google Alphabet Inc. entwickelt wurde. Es verknüpft die Aktionen eines KI-Agenten mit der erklärten Autorisierung des Nutzers und schafft so eine nachvollziehbare Kette darüber, was der Verbraucher genehmigt und was der Agent ausgeführt hat.americanbanker
"Der agentenbasierte Handel wird nur so schnell wachsen wie das Vertrauen in ihn", sagte Sherri Haymond, Executive Vice President für digitale Kommerzialisierung bei Mastercard, gegenüber American Banker.americanbanker
Visa reagierte mit eigenen KI-Risikoprodukten, darunter die Plattform Visa Intelligence Commerce mit dem Trusted Agent Protocol und Intelligent Commerce Connect. Laut einer von Visa Anfang September veröffentlichten Studie vertrauen nur 23 Prozent der US-Verbraucher darauf, dass generative KI Zahlungen in ihrem Namen abwickelt.americanbanker
Mastercard, Visa und Ant International haben mit der Zusammenarbeit an einem "Know-Your-Agent"-Interoperabilitätsrahmenwerk begonnen. Dieses soll KI-Einkaufsagenten über Kartennetzwerke, digitale Geldbörsen und Marktplätze hinweg verifizieren. Jeder Agent wird mit einem validierten Betreiber oder Karteninhaber verknüpft, was eine klare Zuordnung der Aktivitäten ermöglicht und eine kontinuierliche Überprüfung anhand von Sicherheits- und Verhaltensanforderungen vorsieht.gurufocus+1
Mastercard geht davon aus, dass bis 2030 mehr als jeder zehnte Online-Käufer routinemäßig KI-Agenten für sich einkaufen lassen wird. Die Initiative Agent Pay for Machines zählt bereits über 30 Unterstützer, darunter Stripe, Coinbase und Cloudflare .gurufocus
Unabhängig davon kündigten Mastercard und Trip.com am 16. September eine Zusammenarbeit an, um Funktionen für den agentenbasierten Handel in Trip.coms KI-Assistenten TripGenie zu integrieren, der auf dem Arabian Travel Market in Dubai vorgestellt wurde. Die Lösung, die mit Network International und Mastercards Agent Suite entwickelt wurde, ermöglicht es Reisenden, eine KI-gesteuerte Reise zu suchen, zu buchen und zu bezahlen. Eine schrittweise kommerzielle Einführung ist für Anfang 2027 geplant.mastercard+1
"Einem Agenten kann man vertrauen, und er kann trotzdem eine Anweisung missverstehen oder mehr ausgeben, als ihm erlaubt war", sagte Louis Hoch, CEO des Zahlungsunternehmens Usio, gegenüber American Banker. "Bevor eine Zahlung erfolgt, muss geprüft werden, ob der Kauf innerhalb der vom Kunden tatsächlich erteilten Erlaubnis liegt."americanbanker