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paidfreedroidbiz.heraldcorpgizmodo+1Ein weltweiter Mangel an Speicherchips, angetrieben durch eine unersättliche Nachfrage nach KI-Infrastruktur, trifft nun Verbraucher in allen Preissegmenten für Elektronik, von Budget-Smartphones in Indien über Flaggschiff-iPhones in Südkorea bis hin zu einfachen PC-Systemen in Südafrika.
Vivo Mobile India bestätigte Preiserhöhungen von bis zu 5.000 Rupien für seine günstige Smartphone-Modellreihe der T-Serie mit Wirkung zum 23. August 2026. Das Vivo T5x 5G erhielt eine pauschale Erhöhung um 5.000 Rupien über alle Konfigurationen hinweg, wodurch das Basismodell von 24.999 Rupien auf 29.999 Rupien stieg. Beim T5 Lite gab es Erhöhungen um 4.000 Rupien und das ältere T4 Lite verteuerte sich um 3.000 Rupien. Das Unternehmen verwies auf anhaltende Steigerungen der Beschaffungskosten durch den globalen Mangel an Speicherkomponenten.paidfreedroid
Unterdessen wird erwartet, dass das iPhone 18 Pro bei seiner Präsentation im nächsten Monat durch Apple in Südkorea bei über 2 Millionen Won (ca. 1.440 US-Dollar) starten wird. Das sind mehr als 400.000 Won über dem Einstiegspreis des Vorgängers. Laut TrendForce werden die Komponentenkosten für das Gerät im Vergleich zum iPhone 17 Pro um rund 40 Prozent steigen. Speicherchips machen nun etwa 34 Prozent der gesamten Bauteilkosten aus, verglichen mit 10 Prozent im Vorjahr. Apple-Chef Tim Cook bezeichnete den Anstieg der Speicherpreise als ein Jahrhundertereignis.biz.heraldcorp+1
In Südafrika berichtete MyBroadband, dass 16 GB DDR4-RAM im vergangenen Jahr um 229 Prozent teurer geworden sind. J.P. Morgan JPMorgan Chase & Co. Global Research schätzt, dass die DRAM-Preise von Anfang 2024 bis Ende 2026 um mehr als 400 Prozent steigen werden.jpmorgan+1
Die Krise geht darauf zurück, dass KI-Rechenzentren einen unverhältnismäßig großen Teil der globalen Produktionskapazitäten für Speicher absorbieren. Counterpoint Research berichtete, dass die weltweiten Smartphone-Auslieferungen im zweiten Quartal 2026 um 11 Prozent fielen, was der niedrigste Stand seit 2013 ist. Bloomberg berichtete über eine Prognose von IDC, wonach der Smartphone-Markt im Gesamtjahr um 12,9 Prozent schrumpfen wird. Deloitte warnte, dass die erhöhten Preise bis 2029 oder sogar 2030 anhalten könnten.deloitte+2
Business Insider berichtete im Juni, dass sich der Mangel voraussichtlich noch verschlimmern wird. Analysten prognostizieren weiteren Preisdruck bis ins Jahr 2027 und darüber hinaus. Der Anteil von Speicherchips an den Komponentenkosten von Smartphones wird in der ersten Hälfte des Jahres 2027 voraussichtlich 40 Prozent überschreiten. Für Verbraucher weltweit scheint das Zeitalter günstiger Speicher vorbei zu sein, abgelöst von dem, was die Branche als "Chipflation" bezeichnet.businessinsider+1