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wtaqreutersvalorinternational.globo+1Ökonomen von JPMorgan haben davor gewarnt, dass das Zusammentreffen eines sich rasch intensivierenden El Nino-Wettmusters und erhöhter Energiepreise der Inflation in Asien und anderen Schwellenländern im kommenden Jahr 0,3 Prozentpunkte hinzufügen könnte, wobei besonders lebensmittelabhängige Volkswirtschaften in der Region dem stärksten Preisdruck ausgesetzt sind.youtube+2
Die Warnung kommt zu einem Zeitpunkt, da Meteorologen wegen des Ausmasses des sich entwickelnden El Nino Alarm schlagen. Das US-Klimaprognosezentrum teilte am 9. Juli mit, dass eine Wahrscheinlichkeit von 81 Prozent für einen „sehr starken“ El Nino zwischen Oktober und Dezember 2026 besteht, der „zu den größten El Nino-Ereignissen in den historischen Aufzeichnungen seit 1950 gehören würde.“ Die Weltorganisation für Meteorologie hat ihre Prognose ebenfalls angehoben und verwies auf eine „bemerkenswerte Übereinstimmung zwischen den Prognosemodellen“, dass sich starke El Nino-Bedingungen im äquatorialen Pazifik bilden.reuters+1
Sajjid Chinoy, Leiter der Asien-Wirtschaftsforschung bei JPMorgan, sagte gegenüber CNBC, dass die Lebensmittelinflation in ganz Asien zwar steigen werde, die Auswirkungen jedoch ungleichmäßig ausfallen dürften. Länder, in denen Lebensmittel einen größeren Anteil der Haushaltsausgaben ausmachen, insbesondere in Süd- und Südostasien sowie Lateinamerika, sind dem größten Risiko ausgesetzt, da der Wetterschock die landwirtschaftliche Produktivität für Grundnahrungsmittel wie Reis, Palmöl und Zuckerrohr gefährdet.cnbc+2
Die El Nino-Bedrohung trifft die globale Geldpolitik zu einem ohnehin heiklen Zeitpunkt. Die Energiepreise bleiben infolge geopolitischer Störungen erhöht, und die Inflation in vielen Volkswirtschaften liegt bereits über den Zielvorgaben der Notenbanken. Die Untersuchung von JPMorgan legt nahe, dass der kombinierte Lebensmittel- und Energieschock Zinssenkungen in jenen Ländern verzögern könnte, in denen sich die Teuerung bei Nahrungsmitteln rasch auf die allgemeine Verbraucherpreise auswirkt.wtaq+2
Die Deutsche Bank hat separat gewarnt, dass der El Nino die globalen Lieferketten belasten und „die Inflation weiter nach oben treiben könnte, während sie bereits über dem Zielwert liegt.“ Morgan Stanley schätzte Anfang Juli, dass ein starker El Nino dem brasilianischen Verbraucherpreisindex bis zu 1,26 Prozentpunkte hinzufügen und die dortige Zentralbank möglicherweise daran hindern könnte, die geldpolitischen Lockerungen zum Jahresende wieder aufzunehmen.valorinternational.globo+1
Chinoy forderte die Politik auf, sich auf das Risikomanagement zu konzentrieren, und riet den Ländern, „Puffer aufzubauen, Importe zu diversifizieren und sich gegen Preise abzusichern, wann immer es geht“, während sie sich auf eine Welt einstellen, die er als „eine Welt anhaltender Schocks“ bezeichnete. Auch die Bank von Japan beobachtet die Lage genau und hält an ihrer Warnung vor Risiken durch überschießende Inflation bei ihrer bevorstehenden Sitzung am 30. und 31. Juli fest, wobei Entscheidungsträger anhaltende Bedenken im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt und steigenden Importkosten betonen.instagram+2