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theartnewspaper+1.theartnewspaper+1.news.artnet.theartnewspaper+1.news.artnet+1.Jeff Koons ist zur Gagosian Gallery zurückgekehrt, nachdem er den Mega-Händler vor vier Jahren für eine exklusive Partnerschaft mit Pace verlassen hatte, was eine dramatische Kehrtwende für den teuersten lebenden Künstler der Welt darstellt. Gagosian kündigte die Wiedervereinigung am 27. August an und bestätigte, dass Koons wieder vom globalen Galerienetzwerk vertreten wird. Die Rückkehr folgt auf eine turbulente Zeit, die 2021 begann, als Koons sowohl Gagosian als auch David Zwirner verließ, um exklusiv mit Pace zu arbeiten. Laut dem Artnet News-Kolumnisten Kenny Schachter drehte sich die Trennung von Pace um Finanzierungsstreitigkeiten über eine ehrgeizige neue Skulpturenserie, die auf historischem Meissener Porzellan basiert. Pace hatte Investoren für die Vorfinanzierung der Produktion der Werke gewonnen und zwischen 50 und 100 Millionen Dollar in das Projekt investiert, zog sich jedoch zurück, als die Herstellungskosten die Erwartungen überstiegen.theartnewspaper ## Finanzielle Belastungen und Marktrückgang Die Wiedervereinigung findet statt, während Koons mit erheblichen Marktherausforderungen konfrontiert ist. Seine Auktionsverkäufe sind laut der Artnet Price Database von einem Höchststand von 170,8 Millionen Dollar im Jahr 2014 auf nur noch 27,8 Millionen Dollar im Jahr 2023 eingebrochen. Fast 40 Prozent der im letzten Jahr bei Auktionen angebotenen Koons-Lose fanden keine Käufer, was ihn auf der jährlichen Auktionsumsatzliste vom 15. Platz im Jahr 2019 auf den 72. Platz zurückfallen ließ.news.artnet+1 Obwohl er den Rekord als teuerster lebender Künstler hält – sein Edelstahl-„Rabbit“ (1986) wurde 2019 für 91,1 Millionen Dollar verkauft –, hatte Koons mit kostspieligen Herstellungsprozessen zu kämpfen, die zu mehreren Rechtsstreitigkeiten mit Sammlern wegen verspäteter Lieferungen führten.gagosian+1 ## Ein Vorgeschmack auf die Wiedervereinigung Gagosian testete das Interesse an Koons' Rückkehr auf der Frieze New York im Mai mit einem eigenen Stand, auf dem Skulpturen aus seiner „Hulk Elvis“-Serie für jeweils rund 3,5 Millionen Dollar präsentiert wurden. Die Galerie verkaufte „Hulk (Tubas)“ (2004-18) für eine nicht genannte Summe, was auf ein anhaltendes Marktinteresse an Koons' Werk bei richtiger Positionierung hindeutet.instagram+2 Während ihrer früheren zweijährigen Partnerschaft organisierte Gagosian 13 Einzelausstellungen von Koons' Werk in Beverly Hills, Hongkong, London und New York und präsentierte wegweisende Serien wie „Celebration“, „Popeye“ und „Gazing Ball“. Die Beziehung umfasste wegweisende Präsentationen wie den monumentalen „Split-Rocker“ (2000) im Rockefeller Center im Jahr 2014, der mit über 50.000 blühenden Pflanzen bedeckt war.x+1 Die Rückkehr stellt für beide Galerien eine Wette darauf dar, dass Koons' Marktprobleme eher vorübergehende Rückschläge als ein dauerhafter Niedergang sind, während große institutionelle Ausstellungen in Hongkong, New York und London daran arbeiten, seine kulturelle Bedeutung zu bekräftigen.