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espn+1gulfnews+1northeasttimes+1Der viermalige Weltmeister Italien wird nach einer niederschmetternden Niederlage im Elfmeterschießen gegen Bosnien-Herzegowina am Dienstag die dritte FIFA-Weltmeisterschaft in Folge verpassen. Dieses Ergebnis vergab die letzten verbleibenden europäischen Plätze und vervollständigte das 48-Teams-Feld für das erweiterte Turnier, das am 11. Juni in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko beginnt.
Italiens Kampagne endete qualvoll im Bilino-Polje-Stadion in Zenica, wo eine Rote Karte für Verteidiger Alessandro Bastoni in der ersten Halbzeit fatale Folgen hatte. Moise Kean hatte die Azzurri in der 15. Minute früh in Führung gebracht, doch Haris Tabakovic glich in der 79. Minute für Bosnien aus, und das Spiel endete nach Verlängerung 1:1. Im Elfmeterschießen verschossen die italienischen Einwechselspieler Pio Esposito und Bryan Cristante, und Esmir Bajraktarevic verwandelte den entscheidenden Elfmeter zum 4:1-Sieg für Bosnien.espn+1
Die Niederlage verlängert Italiens Abwesenheit von der größten Fußballbühne auf 12 Jahre. Die Azzurri haben seit Brasilien 2014 an keiner Weltmeisterschaft mehr teilgenommen, nachdem sie die Qualifikation für die Ausgaben 2018 und 2022 verpasst hatten. Bosnien wird unterdessen seine zweite Weltmeisterschaftsteilnahme feiern, wenn sie in Gruppe B neben Kanada, Katar und der Schweiz antreten.washingtonpost+2
Die Ergebnisse vom Dienstag entschieden auch über die letzten interkontinentalen Play-off-Plätze. Der Irak sicherte sich durch einen 2:1-Sieg gegen Bolivien in Monterrey, Mexiko, seinen ersten WM-Platz seit 1986 und beendete damit eine 40-jährige Wartezeit. Auch die Demokratische Republik Kongo qualifizierte sich durch einen Sieg gegen Jamaika und kehrt damit zum ersten Mal seit über fünf Jahrzehnten zum Turnier zurück.gulfnews+1
Die sechs letzten Qualifikanten – Schweden, die Türkei, Bosnien-Herzegowina und die Tschechische Republik über die UEFA-Play-offs sowie der Irak und die Demokratische Republik Kongo über den interkontinentalen Weg – komplettieren das Teilnehmerfeld von 48 Nationen.skysports
Das Turnier umfasst 104 Spiele in 16 Stadien über 39 Tage und beginnt am 11. Juni, wenn Mexiko im Estadio Azteca in Mexiko-Stadt auf Südafrika trifft. Zu den am meisten erwarteten Gruppenspielen gehört die Gruppe I, in der Frankreich am 14. Juni im MetLife Stadium auf den Senegal trifft, bevor es gegen Norwegen und den Irak geht – eine Gruppe, die Kylian Mbappé und Erling Haaland zusammenbringt.northeasttimes+3
Das Finale ist für den 19. Juli im MetLife Stadium in East Rutherford, New Jersey, angesetzt. Fragen bleiben bezüglich der Teilnahme des Iran in Gruppe G angesichts des anhaltenden Konflikts am Persischen Golf, wobei der iranische Sportminister erklärt hatte, dass die Nationalmannschaft nicht teilnehmen werde, obwohl die FIFA mitgeteilt hat, dass das Team weiterhin willkommen sei.nbcsports+2