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bbc+1wikipediaveloracycling+1Die Tour de France 2026 endete am Sonntag in Paris mit dem fünften Gesamtsieg von Tadej Pogačar, der damit den historischen Rekord einstellte. Die dreiwöchige Rundfahrt lieferte jedoch auch eine bemerkenswerte Premiere: Erstmals in der 113-jährigen Geschichte des Rennens konnte kein Fahrer aus Frankreich, Italien oder Spanien auch nur eine einzige Etappe gewinnen.wikipedia+1
Die 21 Etappen teilten sich Profis aus Slowenien, Mexiko, Dänemark, den Niederlanden, Belgien, Norwegen, der Schweiz und Ecuador. Pogačar entschied fünf Tagesabschnitte für sich, während der belgische Sprinter Tim Merlier drei Erfolge feierte. Die Niederländer Mathieu van der Poel und Olav Kooij steuerten zusammen weitere drei Siege bei, und der Belgier Remco Evenepoel gewann zwei Etappen, darunter das Einzelzeitfahren. Ecuadors Richard Carapaz war bei zwei Bergankünften in den Alpen erfolgreich, während der Norweger Søren Wærenskjold und der Schweizer Mauro Schmid jeweils eine Etappe gewannen.wikipedia
Frankreich war seit 1999 in jedem Jahr in der Siegerliste vertreten gewesen. Dass alle drei Nationen, die zusammen den Großteil der Etappensiege in der Tour-Geschichte auf sich vereinen, gleichzeitig ohne einen einzigen Tageserfolg blieben, gab es noch nie.cyclingweekly+1
Lenny Martinez vom Team Bahrain Victorious kam einem Etappensieg für Frankreich am nächsten: Auf der 19. Etappe hinauf zur Alpe d'Huez belegte er den zweiten Platz, nur sechs Sekunden hinter Pogačar. Der 23-Jährige gehörte einer Ausreißergruppe an, die beste Chancen auf den Tagessieg zu haben schien, ehe Pogačar auf dem letzten Kilometer eine unwiderstehliche Attacke ritt und dabei einen neuen Steigungsrekord aufstellte. Martinez belohnte sich für seinen starken Auftritt am Ende mit dem fünften Gesamtrang.youtube+3
Bester Spanier im Gesamtklassement war Juan Ayuso auf Rang sieben, während Davide Piganzoli als bester Italiener Platz 14 belegte. Julian Alaphilippe, der andeutete, dass dies wahrscheinlich seine letzte Tour gewesen sei, landete weit abgeschlagen im Klassement.wikipedia+1
Das Ergebnis unterstreicht den strukturellen Wandel im professionellen Radsport. Auf dem Podium standen ein Slowene, ein Belgier und ein Mexikaner: Isaac del Toro schaffte es als erster Mexikaner überhaupt auf das Tour-Podest. Dennoch fuhren vier Franzosen in die Top 10 der Gesamtwertung, darunter Paul Seixas auf Rang vier. Dies zeigt, dass die französische Spitze in der Breite weiterhin stark aufgestellt ist, auch wenn es diesmal für keinen Etappensieg reichte.cyclingweekly+1