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axios+1axios+1axios+1Google Alphabet Inc. kündigte am Mittwoch Gemini 4 Argon an, das erste Modell der Gemini 4-Serie der nächsten Generation. Dies markiert den bisher ehrgeizigsten Versuch des Unternehmens, nach monatelangen Verzögerungen und internen Rückschlägen seine Position an der Spitze der künstlichen Intelligenz zurückzuerobern.
Das Modell, das Google als seine "nächste Ära der Spitzenintelligenz" bezeichnet, ist für tiefgreifende Schlussfolgerungen bei komplexen, langwierigen Aufgaben in den Bereichen Softwareentwicklung, Cybersicherheit, Finanzen und Recht konzipiert. Der Zugriff ist zunächst auf eine kleine Gruppe geprüfter Cybersicherheitspartner über Googles Fairwind-Programm beschränkt; ein Datum für die öffentliche Veröffentlichung wurde noch nicht genannt.axios+1
Google gibt an, dass Gemini 4 Argon konkurrierende Modelle bei mehreren wichtigen Benchmarks übertrifft. Das Unternehmen meldet einen Wert von 77,9 Prozent bei DeepSWE v1.1, einem Test für reale technische Aufgaben, verglichen mit 74,2 Prozent für Anthropics Claude Opus 5.5 und 74,1 Prozent für OpenAIs GPT-6 Astra. Bei CWE-bench v1, das die Fähigkeit misst, Sicherheitslücken zu finden und zu beheben, liegt Argon mit 68 Prozent gleichauf mit GPT-6 Astra.businessinsider+1
Das Modell bietet zudem ein Ausgabelimit von 1 Million Token, ein Anstieg von 64 000, was deutlich längere und komplexere Argumentationsketten ermöglicht. "Wenn das Modell den Spielraum hat, tief nachzudenken und Hunderttausende von Token in einem einzigen Durchgang zu generieren, verleiht dies der Problemlösung eine neue Ebene der Tiefe", so Google.9to5google
Gemini 4 Argon erscheint fast ein Jahr nach Googles vorherigem Flaggschiff, Gemini 3. Das Unternehmen hatte für Juni ein neues Modell, Gemini 3.5 Pro, versprochen, doch diese Veröffentlichung fand nie statt. Axios berichtete im Juli, dass die geringe Moral unter den Mitarbeitern von Google DeepMind zu der Verzögerung beigetragen habe. Business Insider berichtete, dass das Modell intern aufgrund schlechter Leistung mehrfach verschoben wurde.axios+1
"Argon ist ein ausgewogenes Modell, das über mehrere Bereiche hinweg Spitzenleistungen erbringt", sagte Tulsee Doshi, Leiterin für Gemini-Produkte bei Google DeepMind, gegenüber Axios.axios
Intern nutzt Google nach eigenen Angaben bereits Tausende von Mitarbeitern Argon für Programmier-, Forschungs- und Schreibaufgaben. Das Unternehmen hob einen Fall hervor, in dem ein Team von Argon-Agenten Telemetriedaten analysierte, um Speicheroptimierungen in den Rechenzentren von Google zu identifizieren, wodurch über 300 Tebibyte an Speicherplatz frei wurden. Argon-Agenten migrieren zudem C/C++ Codebasen in großem Maßstab zu Rust, darunter bis zu 800 000 Zeilen für den Fuchsia OS Zircon-Kernel.9to5google
Die breitere Einführung beginnt mit Google AI Ultra-Abonnenten und zahlenden API-Kunden, wobei das Unternehmen noch keinen Zeitplan genannt hat.9to5google