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ftinstagram+1aibase+1Google DeepMind hat das Team hinter AlphaFold aufgelöst, seinem Nobelpreis-prämierten System zur Vorhersage von Proteinstrukturen. Laut einem Bericht der Financial Times markiert dies einen entscheidenden Schwenk weg von spezialisierter wissenschaftlicher KI-Forschung hin zur Gemini-Plattform für große Sprachmodelle.ft
Die Auflösung vollzog sich im vergangenen Jahr durch eine Reihe von Personalveränderungen. Die meisten der ursprünglichen Autoren des wegweisenden AlphaFold-Papiers wurden anderen Projekten zugewiesen, während fast ein Viertel der verbliebenen Vollzeitbeschäftigten das Unternehmen komplett verlassen hat. Diejenigen, die weiterhin bei DeepMind sind, wurden auf Gemini-bezogene Arbeiten oder neuere Initiativen in den Bereichen Enzymdesign, Kernfusion und Genomik umgelenkt. Andere wechselten zu Isomorphic Labs, der Tochtergesellschaft von Alphabet für Wirkstoffforschung.aibase
Pushmeet Kohli, DeepMinds Vizepräsident für Forschung, der das Team "AI for Science" gründete und leitete, bestätigte den strategischen Wandel. Sein Team hatte zuvor nach einem Neunjahresplan gearbeitet, der darauf ausgerichtet war, große wissenschaftliche Herausforderungen mit klaren Zielen anzugehen. DeepMind konzentriere sich nicht mehr ausschließlich auf einzelne wissenschaftliche Probleme wie die Proteinfaltung, sagte er, sondern baue stattdessen Gemini-gestützte Systeme auf, um Wissenschaftler zu unterstützen und schließlich Teile des Forschungsprozesses zu automatisieren.aibase
Die sichtbarste Folge war der Abgang von Talenten aus dem Kernteam. Anfang dieses Jahres schlossen sich John Jumper, der sich 2024 den Nobelpreis für Chemie mit DeepMind-CEO Demis Hassabis für den Durchbruch von AlphaFold teilte, und ein weiterer Forscher namens Adler einer internen Google-Initiative namens "Code Strike" an, die darauf abzielte, mit Anthropic und OpenAI bei KI-Programmierfähigkeiten gleichzuziehen. Im vergangenen Monat gab Jumper seinen Wechsel zu Anthropic bekannt, gefolgt von Adler und seinem AlphaFold-Kollegen Pritzel. Ein DeepMind-Mitarbeiter beschrieb die drei als "wichtige und zentrale Kernmitglieder", deren Abgänge intern für Aufsehen sorgten.instagram+2
Die Umstrukturierung spiegelt ein breiteres Muster bei großen KI-Laboren wider, bei dem der Wettbewerbsdruck zur Entwicklung universeller KI-Agenten und großer Sprachmodelle Ressourcen von domänenspezifischen wissenschaftlichen Werkzeugen abzieht. DeepMind steht nun in direktem Wettbewerb mit OpenAI und Anthropic um die Vorherrschaft bei KI-Agenten: ein Wettlauf, der die frühere Mission des Labors, grundlegende wissenschaftliche Probleme nacheinander zu lösen, offenbar abgelöst hat.finance.biggo+1