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bloomberg.goldmansachs+1.tokenpost.Goldman Sachs hat im dritten Quartal rund 450 Millionen Dollar an wohltätigen Beiträgen verbucht. Die Bank finanzierte die Spenden mit einem Teil der Gewinne, die ihre vermögenden Kunden durch den Rekord-Börsengang von SpaceX erzielt hatten. Goldman teilte mit, dass der Aufwand den verwässerten Gewinn pro Aktie um etwa 1 Dollar reduzierte. Die Bank meldete die Kosten am Dienstag, den 13. Oktober, zusammen mit Ergebnissen, die dennoch stark ausfielen.
Bloomberg berichtete, dass die Bank ihren Anteil an den einmaligen Gewinnen der Kunden nutzte, um "450 Millionen Dollar an Spenden vorzuziehen". Das Geld floss an Goldman Sachs Gives, den Spendenfonds des Unternehmens. Im Ergebnisbericht wurden die Spenden unter den sonstigen Aufwendungen verbucht, wobei die Beiträge an den Fonds als "deutlich höher" als im Vorjahr bezeichnet wurden.bloomberg+1
Goldman meldete für das am 30. September beendete Quartal einen Nettoumsatz von 18,68 Milliarden Dollar und einen Nettogewinn von 5,29 Milliarden Dollar. Der verwässerte Gewinn pro Aktie lag bei 17,01 Dollar, verglichen mit 12,25 Dollar im Vorjahr. Während der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen sagte der Vorstandsvorsitzende und CEO David Solomon, dass der Gewinn pro Aktie ohne den vorgezogenen Beitrag bei etwa 18 Dollar gelegen hätte. Er fügte hinzu, dass die Eigenkapitalrendite etwa 20 Prozent statt der ausgewiesenen 18,7 Prozent betragen hätte.goldmansachs+1
Die Betriebskosten stiegen gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent auf 11,31 Milliarden Dollar. Die Bank erklärte, der Anstieg sei hauptsächlich auf transaktionsbasierte Kosten, höhere Vergütungen aufgrund besserer Ergebnisse und die höheren Spenden zurückzuführen. Der Umsatz wurde durch Rekordeinnahmen im Beratungsgeschäft und einen Anstieg der Aktienerträge um 72 Prozent gestützt, so eine Zusammenfassung der Konferenz.marketbeat+1
Vor mehr als fünf Jahren half Goldman vermögenden Kunden, in Elon Musks SpaceX zu investieren. Der Raketenhersteller ging Anfang des Jahres mit einer Bewertung von 1,77 Billionen Dollar an die Börse. Kunden, die ihre Aktien nach der Notierung verkauften, erzielten hohe Gewinne, und Goldman verdiente laut Berichten von TokenPost mehrere hundert Millionen Dollar an der Vereinbarung. PANews zitierte Bloomberg und berichtete, der Anteil der Bank habe in die Hunderte Millionen Dollar betragen.tokenpost+1
Im September deutete Solomon an, dass Goldman den Gewinn nutzen könnte, um seine Spendenaktivitäten zu beschleunigen, da dies steuerlich effizienter sei. Das Bankmanagement beschrieb den Schritt erneut als steuerliche Effizienzmaßnahme: zukünftige Spendenverpflichtungen jetzt zu erfüllen, solange das einmalige Einkommen in den Büchern steht.panews+2
Zusammengenommen zeigen die Offenlegungen, dass sich der SpaceX-Börsengang für die Private-Wealth-Kunden von Goldman ausgezahlt hat und dass die Bank beschloss, ihren Anteil in Spenden umzuwandeln, anstatt ihn als Quartalsgewinn einzubehalten.