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rmb.reuters.efe.think.ing.Die chinesischen Erzeugerpreise stiegen im September um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, der stärkste Anstieg seit Juni 2022. Öl- und andere Rohstoffkosten trieben die Inflation an den Werkstoren nach oben, während sich die Verbraucherpreise laut den am Mittwoch veröffentlichten Daten des Nationalen Statistikamtes kaum bewegten.rmb.reuters
Der Erzeugerpreisindex (PPI) sprang von 3,8 Prozent im August nach oben und übertraf den in einer Reuters-Umfrage prognostizierten Anstieg von 4,5 Prozent. Der Verbraucherpreisindex (CPI) stieg im Jahresvergleich um 0,9 Prozent, nach 0,8 Prozent, blieb aber hinter den erwarteten 1 Prozent zurück. Dies hinterlässt eine große Lücke zwischen dem, was Hersteller zahlen, und dem, was Haushalte ausgeben. Reuters berichtete, dass die Daten auf eine Erholung hindeuten, die eher vom Export als von den Binnenausgaben getragen wird.rmb.reuters
Bloomberg berichtete, dass die Feindseligkeiten im Nahen Osten den Ölpreis auf über 100 Dollar pro Barrel trieben und dass auch Waren im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz teurer wurden. Die Preise für Erzeugergüter stiegen um 6,5 Prozent, wobei der Bergbau um 25,4 Prozent und Rohstoffe um 9,4 Prozent zulegten. Die Preise für Konsumgüter am Werkstor fielen hingegen um 0,1 Prozent. Der Kohlebergbau und die Kohlewäsche stiegen um 35,3 Prozent, die Öl- und Gasförderung um 24,5 Prozent. Die Preise in der Automobilherstellung sanken weiter um 2 Prozent. Im Monatsvergleich stieg der PPI um 1,2 Prozent. Die Beamtin des Statistikamtes Dong Lijuan führte den Anstieg hauptsächlich auf höhere internationale Preise für Öl und andere Rohstoffe zurück.ground+2
"Ein Großteil des Aufwärtsdrucks stammte weiterhin aus Störungen der Rohstoffversorgung, die durch den Konflikt im Nahen Osten verursacht wurden", sagte Nguyen Hoang Nam, China-Ökonom bei Capital Economics. Er erwartet, dass die Preise im nächsten Jahr wieder fallen werden.rmb.reuters
Die Benzinpreise stiegen gegenüber dem Vorjahr um 16,6 Prozent und trugen etwa 0,47 Prozentpunkte zum gesamten CPI bei. Die Kerninflation, die Nahrungsmittel und Energie ausschließt, blieb bei 1 Prozent. Die Lebensmittelpreise fielen um 1,7 Prozent, einschließlich eines Rückgangs von 10 Prozent bei Schweinefleisch, und die Mieten sanken den sechsten Monat in Folge. Der monatliche CPI verlangsamte sich auf 0,2 Prozent, da Flugtickets, Hotelpreise und Reisebürogebühren nach den Sommerferien fielen.think.ing+2
ING erklärte, die Inflation bleibe "komfortabel unter" dem offiziellen Zielwert von 2 Prozent, sodass sie einer weiteren Lockerung durch die chinesische Zentralbank nicht im Wege stehe. Peking genehmigte kürzlich zusätzliche 550 Milliarden Yuan an ungenutzten Quoten für Kommunalanleihen für Infrastruktur und andere Ausgaben. Die Märkte reagierten kaum auf die Veröffentlichung. Chinas Blue-Chip-Index CSI 300 gab nach und der Shanghai Composite legte leicht zu.rmb.reuters+1
Zhou Hao, Chefökonom bei Guotai Junan International, sagte, die Hauptfrage sei, ob die industrielle Dynamik in Arbeitsplätze und Einkommen einfließe. "Wenn sich dieser Übertragungsmechanismus verbessert, könnte sich die derzeitige Divergenz zwischen Erzeuger- und Verbraucherpreisen von der Nachfrageseite her verringern, was 2027 eine ausgewogenere und dauerhaftere Erholung schaffen würde".rmb.reuters