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fxstreetfxstreet+1fxstreet+1Kamakshya Trivedi, Chefstratege für Devisen und Schwellenländer bei The Goldman Sachs Group, Inc. , erklärte gegenüber Bloomberg Television, dass der US-Dollar an Wert gewinnt, da der andauernde Nahost-Konflikt die Öl- und Gaspreise weltweit nach oben treibt. Dies habe besonders akute Auswirkungen auf die europäischen Energiemärkte.
Der U.S. Dollar Index ist diese Woche über die Marke von 101 gestiegen und setzt damit seine mehrtägige Erholung fort, während die eskalierenden Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran weiterhin die Energieversorgungsrouten stören. Die US-Währung legte gegenüber den meisten wichtigen Währungen zu, wobei Trivedi die inflationsfördernden Folgen steigender Energiekosten und deren Auswirkungen auf die Devisenmärkte hervorhob.wikifx+2
Die europäischen Gaspreise sind seit Ende Juni um fast 50 % gestiegen. Der niederländische Referenzkontrakt Title Transfer Facility überschritt die Marke von 62 Euro pro Megawattstunde, da Beeinträchtigungen des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus und umgeleitete Flüssiggas-Lieferungen den Markt verknappten. Rabobank merkte an, dass die TTF-Referenz-Gas-Futures bis zum 23. Juli in nur acht aufeinanderfolgenden Handelssitzungen um mehr als 15 % zulegten, angetrieben durch den eskalierenden US-Iran-Konflikt.zandersgroup+2
Der Energiepreisschock hat die Inflationssorgen erneut angefacht, was die Erwartungen an Zinserhöhungen der US-Notenbank nach oben trieb und den Vormarsch des Dollars stützte. Die Rohölsorte West Texas Intermediate stieg diese Woche auf über 84 US-Dollar pro Barrel, da anhaltende Angriffe und Drohungen gegen Schifffahrtsrouten Bedenken hinsichtlich der weltweiten Energieversorgung aufkommen ließen.fxstreet+2
Das Währungspaar EUR/USD handelte nahe 1,1400, da die allgemeine Dollarstärke schwächere US-Wirtschaftsdaten überwog. Auch das britische Pfund schwächte sich gegenüber dem US-Dollar ab, während USD/JPY erstmals seit 1986 über 163 kletterte.fxstreet
Reuters berichtete, dass Washington Mitte Juli neue Angriffswellen auf iranische Militäreinrichtungen startete, um Teherans Fähigkeit zu Angriffen auf die Handelsschifffahrt zu begrenzen. Irans Revolutionsgarden drohten daraufhin mit der Schließung "aller anderen Exportkorridore, die den USA und ihren Verbündeten nützen". Der Konflikt, der Anfang März mit US-israelischen Militäroperationen gegen den Iran begann, belatstet seit Monaten die Energiemärkte. Goldman Sachs hatte zuvor gewarnt, dass die Ölpreise bei anhaltenden Störungen der Schifffahrt auf über 100 US-Dollar pro Barrel steigen könnten.reuters+1