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biz.chosun+1sedaily+1biz.chosun+1Fujitsu wird mit dem Export fortschrittlicher Prozessoren für künstliche Intelligenz beginnen, die auf der Technologie des Supercomputers Fugaku basieren. Dies markiert laut einem Bericht von Nikkei vom 13. September den ersten umfassenden Einstieg des japanischen Unternehmens in den externen Halbleiterverkauf.biz.chosun+1
Bei dem Chip handelt es sich um MONAKA, eine 144-Kern-CPU auf Arm-Basis, die im 2-Nanometer-Verfahren von TSMC Taiwan Semiconductor Manufacturing Company gefertigt wird. Fujitsu übernimmt das Design, während TSMC den Chip im Auftrag produziert. Der Prozessor nutzt eine 3D-Chiplet-Architektur, bei der ein 2nm-Rechen-Die auf separate 5nm-SRAM- und I/O-Dies gestapelt wird. Er wird in zwei Varianten ausgeliefert: als luftgekühlte 350-Watt-Version und als flüssigkeitsgekühlte 500-Watt-Version.biz.chosun+3
Fujitsu plant, MONAKA ab 2027 in Japan, den USA und der Region Asien-Pazifik zu verkaufen; die Massenproduktion bei TSMC soll im März desselben Jahres anlaufen. Ein Liefervertrag mit Super Micro Computer ist bereits unter Dach und Fach, und Fujitsu bemüht sich um Verträge mit großen US-Cloud-Anbietern. Vierundzwanzig Unternehmen aus Sektoren wie Finanzen und Telekommunikation testen derzeit Prototyp-Server, und mit etwa 40 weiteren laufen Gespräche.sedaily+3
Über eigenständige CPUs hinaus beabsichtigt Fujitsu, komplette KI-Server mit MONAKA sowohl im Inland als auch im Ausland zu verkaufen, wobei ein Ziel von 60.000 Einheiten angestrebt wird. Das Unternehmen will bis zum Geschäftsjahr 2030 einen kumulierten CPU-Umsatz von 250 Milliarden Yen erreichen. Um das Angebot zu erweitern, plant Fujitsu, CPUs und Server mit Plattformen für KI-Entwicklung und -Betrieb zu bündeln.biz.chosun+2
Das Unternehmen blickt zudem weiter in die Zukunft. Fujitsu hat Pläne skizziert, die Produktion eines KI-Chips der nächsten Generation im 1,4-Nanometer-Verfahren an Rapidus auszulagern, die staatlich geförderte japanische Foundry, mit einem Zieltermin für Ende der 2020er Jahre.sedaily+1
Fujitsu, einst zusammen mit Toshiba führend im goldenen Zeitalter der japanischen Halbleiterindustrie in den 1980er Jahren, zog sich in den 2010er Jahren faktisch aus der eigenen Chipfertigung zurück, nachdem es gegenüber Wettbewerbern aus Südkorea, den USA und Taiwan an Boden verloren hatte. Der aktuelle Vorstoß wird durch die sprunghaft gestiegene Nachfrage nach KI-fähigen Logik-Halbleitern angetrieben. Mit MONAKA setzt Fujitsu darauf, dass die aus Supercomputern abgeleitete Effizienz – das Hauptverkaufsargument des Chips ist die Rechenleistung pro Watt – eine Nische gegenüber etablierten Akteuren wie Intel und AMD Advanced Micro Devices, Inc. auf dem Datencenter-Markt besetzen kann.shattered+2