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reuters+1espnespn+1Die FIFA hat ein beschleunigtes Konsultationsverfahren eingeleitet, um zu bewerten, ob die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer für die Ausgabe 2030 von 48 auf 64 Mannschaften erweitert werden sollte. Dies geht aus Dokumenten hervor, die Reuters und ESPN vorliegen. Damit steht eine mögliche Entscheidung innerhalb weniger Wochen bevor, während sich der Weltverband gleichzeitig mit einem Aufstand gegen seinen separaten Plan konfrontiert sieht, Anteile an dem Turnier an private Investoren zu verkaufen.reuters+1
Das fünfseitige Forschungspapier, das am Donnerstag, den 30. Juli, verteilt wurde, umreißt den Wunsch der FIFA, "eine unabhängige Agentur zu beauftragen, um festzustellen, ob und wie eine Erweiterung der FIFA-Weltmeisterschaft von 48 auf 64 teilnehmende Nationalmannschaften, beginnend mit der Ausgabe 2030, das Turnierkonzept beeinflussen würde."espn+1
Das Dokument sieht einen aggressiven Zeitplan vor: Vorschläge der Agenturen sind bis zum 7. August fällig, eine FIFA-Entscheidung über die ausgewählte Agentur soll am 14. August fallen und die vollständige Analyse soll bis zum 11. September geliefert werden, nur acht Tage vor Infantinos Frist für die Mitgliedsverbände, seinen umstrittenen Plan für privates Kapital zu genehmigen. Die Weltmeisterschaft 2026, die Spanien Anfang des Monats gewann, war die erste Ausgabe mit 48 Mannschaften. Eine weitere Erweiterung war zuvor von hochrangigen FIFA-Funktionären intern abgelehnt worden.espn
Der Vorstoß zur Erweiterung erfolgt inmitten wachsender Opposition gegen Infantinos FIFA Forward Enterprise, das einen Minderheitsanteil an einer kommerziellen Einheit, die die großen FIFA-Wettbewerbe kontrolliert, an eine Investorengruppe unter der Leitung von Thrive Eternal, gegründet von Joshua Kushner, verkaufen würde. Die UEFA hat mit einem Boykott der FIFA-Wettbewerbe gedroht, falls der Plan nicht gestoppt wird, während Concacaf und die Asian Football Confederation ihn ebenfalls offiziell abgelehnt haben.sports.yahoo+1
Infantinos leitender Berater, Carlos Cordeiro, trat am Freitag zurück und bezeichnete den FFE-Vorschlag als "ein schlechtes Geschäft für den Fußball." Kritiker hatten gewarnt, dass private Investoren immer größere und häufigere Turniere anstreben würden, um die Rendite zu maximieren – eine Sorge, die der Vorschlag für 64 Mannschaften nun zu bestätigen scheint.espn+1
Der AFC-Präsident Scheich Salman bin Ibrahim Al Khalifa hat erklärt, eine weitere Erweiterung würde "Chaos" bedeuten, während Concacaf-Chef Victor Montagliani warnte, dies könne "das breitere Fußball-Ökosystem" schädigen. UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat die Idee als "schlechte Idee" bezeichnet. Sollten sowohl die Privatisierungs- als auch die Erweiterungspläne vorangetrieben werden und die UEFA ihre Boykottdrohung wahr machen, würden zwei Drittel der primären Gastgebernationen für 2030, Spanien und Portugal, nicht teilnehmen.independent+1
Der Präsident des südamerikanischen Fußballverbandes, Alejandro Dominguez, bleibt ein Befürworter und hat bereits ein Turnier mit 64 Mannschaften ab 2030 gefordert. Die endgültige Entscheidung liegt beim FIFA-Rat, aber der straffe Zeitplan und der zunehmende Widerstand deuten darauf hin, dass der Vorschlag vor einer turbulenten Zukunft steht.independent