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sports.yahoo+1sports.yahoobbc+1Die FIFA hat den Antrag des Iran, seine Gruppenspiele der Weltmeisterschaft 2026 aus den Vereinigten Staaten nach Mexiko zu verlegen, abgelehnt, wie die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum am Freitag bekannt gab. Die Entscheidung bedeutet, dass der Iran an seinen ursprünglich zugewiesenen Spielorten — dem SoFi Stadium in Los Angeles und dem Lumen Field in Seattle — spielen wird, trotz des anhaltenden militärischen Konflikts zwischen den USA und dem Iran.
"Die FIFA hat letztendlich entschieden, dass die Spiele nicht von ihren ursprünglichen Austragungsorten verlegt werden können", sagte Sheinbaum auf einer Pressekonferenz am 10. April. Sie fügte hinzu, dass die FIFA die vorgeschlagene Verlegung als einen "enormen logistischen Aufwand" betrachte.sports.yahoo+2
Die Entscheidung beendet wochenlange Ungewissheit, die Mitte März begann, als der Präsident des iranischen Fußballverbandes, Mehdi Taj, auf dem X-Account der iranischen Botschaft in Mexiko erklärte, der Iran werde "zweifellos davon absehen, nach Amerika zu reisen", und sich dabei auf Äußerungen von Präsident Donald Trump bezog, wonach die USA die Sicherheit der iranischen Nationalmannschaft nicht garantieren könnten. Sheinbaum hatte damals erklärt, Mexiko sei bereit, die Spiele auszurichten, falls die FIFA zustimme.timesofisrael+1
FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte das Ergebnis bereits am 31. März angedeutet, als er Reportern in Antalya, Türkei, wo die iranische Mannschaft ein Trainingslager abhielt, sagte, dass "die Spiele dort stattfinden werden, wo sie laut Auslosung stattfinden sollten". Infantino bestätigte zudem die Teilnahme des Iran am Turnier und bezeichnete sie als "ein außergewöhnlich starkes Team".aljazeera+1
Die Weltmeisterschaft 2026, die gemeinsam von den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko ausgerichtet wird, beginnt am 11. Juni im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt. Der Spielplan der Gruppe G sieht vor, dass der Iran am 15. Juni auf Neuseeland und am 21. Juni auf Belgien trifft, beide im SoFi Stadium in Inglewood, Kalifornien, gefolgt von Ägypten am 26. Juni im Lumen Field in Seattle.bbc+2
Die Entscheidung lässt die Frage offen, ob der Iran letztendlich für das Turnier in die Vereinigten Staaten reisen wird. Wie Bloomberg berichtete, ist dies das erste Mal, dass sich ein WM-Gastgeber in einem bewaffneten Konflikt mit einer teilnehmenden Nation befindet. Sollte der Iran zurückziehen, erlauben die FIFA-Regeln, dass eine Ersatzmannschaft seinen Platz in der Auslosung einnimmt.bloomberg+1