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letour+1letour+1redbull+1Remco Evenepoel sicherte sich am Dienstag einen souveränen Sieg beim einzigen Einzelzeitfahren der Tour de France. Er absolvierte die 26,1 Kilometer lange 16. Etappe von Évian-les-Bains nach Thonon-les-Bains in 32 Minuten und 19 Sekunden, holte damit seinen zweiten Etappensieg in Folge und verkürzte den Gesamtvorsprung von Tadej Pogačar.letour
Der belgische Zeitfahr-Weltmeister war von Beginn an der Schnellste und lag bereits nach 4,8 Kilometern am ersten Kontrollpunkt 22 Sekunden vor der Konkurrenz. Am Anstieg der Côte de Larringes, einer Bergwertung der zweiten Kategorie, die die erste Hälfte des Kurses prägte, baute er seinen Vorsprung weiter aus. Am Gipfel lag Evenepoel 56 Sekunden vor Mattias Skjelmose, während Pogačar mit 14 Sekunden Rückstand auf dem zweiten Platz folgte.cyclingnews
Pogačar, der als letzter Fahrer zwei Minuten nach Evenepoel startete, konnte den Rückstand bei der schnellen Abfahrt und auf den welligen Straßen in Richtung Genfer See zwar verkürzen, aber das Tempo des Belgiers nicht mitgehen. Der Träger des Gelben Trikots kam 28 Sekunden hinter Evenepoel ins Ziel und reduzierte seinen Vorsprung von fünf Minuten auf vier Minuten und 32 Sekunden vor den anstehenden Alpenetappen.cyclingstage+3
Skjelmose zeigte eine starke Leistung und wurde Dritter, mehr als eine Minute hinter Evenepoel. Isaac del Toro und Paul Seixas, die besten Nachwuchsfahrer des Rennens, komplettierten die Top 5. Auch Florian Lipowitz, Evenepoels Teamkollege bei Red Bull-BORA-hansgrohe, zeigte eine konkurrenzfähige Leistung.cyclingnews
Für Evenepoel ist es der dritte Zeitfahrsieg seiner Karriere bei der Tour de France. Er knüpft damit an seinen Erfolg bei der Bergankunft auf der 15. Etappe am Sonntag am Plateau de Solaison an, wo er Pogačar im Sprint schlug, nachdem Jonas Vingegaard nach einem Sturz aus dem Rennen ausgeschieden war. Nach dem Aus von Vingegaard hat sich der Kampf um das Podium zugespitzt, und Evenepoels Doppelsieg markiert den ersten echten Druck, dem Pogačar bei der Tour 2026 ausgesetzt ist.cyclingmagazine+1
Das Rennen führt nun tiefer in die Alpen, bevor am 26. Juli das Finale in Paris ansteht. Ob Evenepoel den Rückstand im bergigen Gelände weiter verkürzen kann oder ob Pogačars Stärke am Berg erneut dominiert, wird die letzte Woche der 113. Tour de France entscheiden.olympics