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ft+1technoid+1reutersDie Europäische Kommission bereitet sich darauf vor, gegen Googles Mutterkonzern Alphabet im Rahmen einer Reihe von Entscheidungen, die für nächste Woche erwartet werden, Geldstrafen in Höhe von hunderten Millionen Euro zu verhängen. Dies wäre die höchste Strafe, die jemals unter dem Digital Markets Act der EU verhängt wurde, so die Financial Times.ft+1
Die Strafen resultieren aus einer langwierigen DMA-Untersuchung in zwei Bereichen des Google-Geschäfts. Der erste betrifft Vorwürfe, dass Google seine eigenen Dienste – darunter Shopping, Reisen und Finanzergebnisse – in Suchergebnissen bevorzugt, indem es ihnen eine prominentere Platzierung gegenüber Wettbewerbern einräumt. Der zweite betrifft Einschränkungen im Google Play Store, die App-Entwickler daran hindern, Nutzer über alternative Zahlungsmethoden von Drittanbietern zu informieren.technoid+1
Die Europäische Kommission teilte ihre vorläufigen Ergebnisse im vergangenen März mit und kam zu dem Schluss, dass Google trotz einiger vorgenommener Änderungen seine eigenen Dienste in den Suchergebnissen weiterhin bevorzugt behandelt. Interne Dokumente der Kommission, die der Financial Times vorliegen, beschrieben die Nichteinhaltung durch Google als "schwerwiegend". Die erwarteten Maßnahmen werden auch tägliche Zwangsgelder und andere regulatorische Anordnungen umfassen.siliconrepublic+1
Sollte Google die geforderten Änderungen nicht innerhalb von 60 Tagen nach der Entscheidung umsetzen, kann die Kommission tägliche Geldstrafen von bis zu 5 % des durchschnittlichen täglichen weltweiten Umsatzes des Unternehmens verhängen – ein Betrag, der für Alphabet zweistellige Millionenbeträge pro Tag bedeuten könnte.thenextweb+1
Die erwartete Strafe würde die 500-Millionen-Euro-Sanktion übertreffen, die im letzten Jahr gegen Apple verhängt wurde und derzeit die höchste DMA-Strafe darstellt. Die Entscheidung wird vor der Sommerpause der Kommission, die am 27. Juli beginnt, erwartet.technoid+3
Dieser Schritt verschärft die wachsenden rechtlichen Probleme von Google in Europa. Anfang des Monats bestätigte das höchste europäische Gericht eine Rekordstrafe von 4,1 Milliarden Euro gegen Google wegen seiner Android-Praktiken und wies die letzte Berufung des Unternehmens zurück. Google drängt zudem separat darauf, dass der Europäische Gerichtshof ein Urteil bestätigt, das eine Kartellstrafe von 1,49 Milliarden Euro im Zusammenhang mit seinen Werbepraktiken aufgehoben hatte.reuters+2
Die deutsche Publikation Handelsblatt berichtete bereits im Mai, dass die Kommission eine Strafe im "hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich" vorbereite; Reuters und die Financial Times bestätigten daraufhin den Umfang der erwarteten Maßnahmen.siliconangle+2