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centcom+1fortune+1facebook+2Der U.S. Dollar Index kletterte am Dienstag, den 21. Juli, in Richtung 101,20 und setzte damit eine mehrtägige Gewinnserie fort, nachdem die Vereinigten Staaten ihre 11. Nacht in Folge mit militärischen Angriffen gegen den Iran abgeschlossen hatten. Dies trieb die Ölpreise in die Höhe und ließ weltweit Inflationssorgen wieder aufleben.
Das U.S. Central Command bestätigte, dass die Angriffe am 21. Juli um 20:15 Uhr ET abgeschlossen wurden und auf iranische militärische Einsatzzentralen, maritime Kapazitäten, Flugzeughangars, Drohnenlager und militärische Logistikinfrastruktur abzielten. Die anhaltende Kampagne, die am 11. Juli begann, zielt darauf ab, Irans Fähigkeit zu schwächen, die kommerzielle Schifffahrt in der Straße von Hormus zu bedrohen.centcom+1
Der Dollar-Index stieg am Montag von 100,78 auf 101,20, da Investoren in sichere Häfen umschichteten. Brent-Öl wurde bei fast 90 Dollar pro Barrel gehandelt, dem höchsten Stand seit Wochen, nachdem es von Mitte 70 Dollar angestiegen war, als die Angriffe Anfang Juli wieder aufgenommen wurden. Die Kombination aus hohen Energiepreisen und geopolitischer Unsicherheit hat die Angst vor einer hartnäckigen Inflation neu entfacht, was die politischen Aussichten der Federal Reserve verkompliziert, da die Märkte eine Wahrscheinlichkeit von 85,6 Prozent für keine Zinsänderung bei der Sitzung am 29. Juli einpreisen.tradingeconomics+4
Der Greenback legte auf breiter Front zu; der Euro notierte bei etwa 1,1432 Dollar und das britische Pfund bei 1,3466 Dollar. Die Währungen der Schwellenländer bekamen die Auswirkungen am stärksten zu spüren. Der philippinische Peso schwächte sich am Dienstag auf 61,745 pro Dollar ab und näherte sich damit seinem Allzeittief von 61,75. Der thailändische Baht steht seit Wochen unter anhaltendem Druck und ist unter die Marke von 33 pro Dollar gefallen, während die indische Rupie trotz Interventionen der Reserve Bank of India nahe 95 pro Dollar kämpft.money.usnews+4
Die ING-Strategen Francesco Pesole, Frantisek Taborsky und Chris Turner warnten, dass die Sorglosigkeit des Marktes gegenüber der militärischen Eskalation den Dollar weiter stützt, und argumentierten, dass ein Anstieg in Richtung 101,50 den aktuellen Bedingungen entspreche. Das Weiße Haus erklärte, die Angriffe auf den Iran würden fortgesetzt, bis Präsident Trump anders entscheide, fügte jedoch hinzu, dass diplomatische Gespräche weiterhin stattfänden. Verteidigungsminister Pete Hegseth schätzte die bisherigen Kosten des Krieges auf 37,5 Milliarden Dollar, wobei die Regierung weitere 67 Milliarden Dollar an Verteidigungsmitteln beantragt hat.mitrade+3