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investing+1fxstreetfxstreetDer US-Dollar verzeichnete am Freitag eine moderate Erholung, nachdem er am Donnerstag einen heftigen Ausverkauf erlitten hatte, der den Dollar-Index erstmals seit Juni kurzzeitig unter die Marke von 100 drückte. Die Märkte verarbeiteten dabei die Entscheidung der Federal Reserve, die Zinsen inmitten eines gespaltenen Gremiums stabil zu halten, sowie Berichte über Interventionen beim japanischen Yen.
Der DXY notierte am Freitag bei etwa 100,34, ein Plus von 0,37% gegenüber dem Vortag, da Eindeckungen von Short-Positionen nach dem Einbruch am Donnerstag für eine vorläufige Unterstützung sorgten. GBP/USD fiel auf 1,3448, ein Minus von 0,13%, während EUR/USD unter 1,1500 zurückfiel, nachdem das Paar während der Sitzung am Donnerstag erstmals seit Wochen diese Marke durchbrochen hatte.investing+1
Der Rückgang des Dollars in dieser Woche beschleunigte sich, nachdem die Fed ihren Leitzins am Mittwoch in einer 9-3-Abstimmung unverändert bei 3,50%-3,75% belassen hatte, wobei drei regionale Präsidenten für eine sofortige Anhebung um 25 Basispunkte stimmten. Die Unklarheit von Fed-Chef Kevin Warsh bezüglich der Reaktionsfunktion der Zentralbank verschärfte den Verkaufsdruck.dmarketforces+1
Es könnte noch Raum für weitere Long-Squeezes beim USD geben, und wir zögern noch, den Boden bei diesem Dollar-Ausverkauf auszurufen, sagte Francesco Pesole, Devisenstratege bei ING.investing
Zwei Datenveröffentlichungen verschärften die Verluste des Dollars am Donnerstag. Die Kern-PCE, das bevorzugte Inflationsmaß der Fed, stieg im Juni nur um 0,1% gegenüber dem Vormonat, während das BIP-Wachstum im zweiten Quartal auf annualisierter Basis bei 1,5% lag und damit die Erwartungen verfehlte. Trotz der dovish Daten preisen Händler laut dem CME FedWatch Tool weiterhin eine Wahrscheinlichkeit von etwa 66% für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte im September ein.fxstreet+1
Zwei der drei FOMC-Dissidenten bekräftigten am Freitag ihre hawkishen Positionen. Die Präsidentin der Cleveland Fed, Beth Hammack, sagte, die Geldpolitik sei nicht restriktiv genug, während der Präsident der Minneapolis Fed, Neel Kashkari, warnte, dass bei einer anhaltend hohen Inflation eine Reihe potenzieller kleinerer politischer Schritte besser sei, als abzuwarten und zu dem Schluss zu kommen, dass mutigere Maßnahmen erforderlich seien.fxstreet
Der Rücksetzer des Pfunds am Freitag spiegelte keine Veränderung der britischen Fundamentaldaten wider und schien eher eine Konsolidierung als eine Umkehr des jüngsten Trends zu sein. In der Eurozone zeigten vorläufige Inflationsdaten für Juli, dass der Verbraucherpreisindex im Jahresvergleich um 2,9% stieg, nach 2,8% im Juni, wobei die Kerninflation auf 2,5% anzog. Analysten der Societe Generale erklärten, die Zahlen stünden im Einklang mit der Prognose der EZB vom Juni und sollten eine weitere Zinserhöhung der EZB im September stützen.investing+1
ING sieht die kurzfristige Obergrenze für EUR/USD bei etwa 1,160 und merkt an, dass das Paar noch eine Weile Käufer um das Niveau von 1,150 finden könnte.investing