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reuters.com+1.technode.global.businesstimes.com.sg.Die chinesischen KI-Entwickler DeepSeek und MiniMax haben die staatliche Genehmigung für die globale Nutzung ihrer KI-Modelle erhalten. Die Nachricht wurde am Donnerstag über einen Social-Media-Account des staatlichen Senders CCTV verbreitet, wie Reuters berichtete. Dies ist das erste Anzeichen dafür, wie Peking seine neuen Regeln für den KI-Export umsetzen will. Dem Beitrag zufolge wird der Großteil der chinesischen KI-Technologie weiterhin frei exportierbar bleiben, so die Business Times unter Berufung auf einen Bloomberg-Bericht.reuters.com+1
Der Account Yuyuan Tantian veröffentlichte den Beitrag spät am 22. Oktober. "Seit Ankündigung der Richtlinie haben die führenden Unternehmen DeepSeek und MiniMax den Registrierungsprozess sowie die Verfahren für Open-Source-Veröffentlichungen und die Autorisierung für die Nutzung im Ausland erfolgreich abgeschlossen", hieß es. Zudem könnten "KI-Unternehmen ihre Kommerzialisierungsbemühungen wie gewohnt fortsetzen". Die South China Morning Post berichtete, dass beide Unternehmen nach Abschluss der Registrierung mit Open-Source-Veröffentlichungen und Auslandslizenzierungen fortfuhren. In einem zweiten Beitrag am Freitag hieß es, ausländische Internetnutzer hätten andere chinesische Open-Source-Sprachmodelle dazu aufgerufen, diesem Beispiel zu folgen.businesstimes.com.sg+2
Der Beitrag erklärte, der Exportkatalog ziele darauf ab, "Grenzen zu definieren, anstatt den Export von KI-Technologie einfach nur zu beschränken". Zudem würden API-Zugriffe, Web-Apps oder Software-as-a-Service-Funktionen keinen Exportbeschränkungen unterliegen, selbst wenn sie von regulierten Modellen angetrieben werden. Der Account verglich dies mit Washingtons gezielten Exportverboten und schrieb: "China folgt diesem Weg jedoch nicht".businesstimes.com.sg
Chinas Handels- und Wissenschaftsministerien veröffentlichten den Entwurf am 16. Oktober. Er fügt 40 Technologien zur Liste der exportbeschränkten oder verbotenen Technologien hinzu, davon 23 mit KI-Bezug. Öffentliche Stellungnahmen sind bis zum 15. November möglich. Die Beschränkungen würden die Kerntechnologie von Modellen betreffen, die auf "wichtigen Daten" trainiert wurden, mindestens 2 Billionen Parameter aufweisen oder bei Leistung und Sicherheit zu den weltweiten Top 10 gehören. Beispiele sind Kimi K3 und Qwen3.8-Max der Alibaba Group Holding .straitstimes.com+1
Open-Source-Technologien und bereits öffentlich zugängliche Forschung wären ausgenommen, und für Open-Source-Exporte gäbe es vereinfachte Verfahren wie automatische Lizenzen. Der Einsatz eines betroffenen Modells auf Servern im Ausland würde als Export gelten. Eine vorläufige Regelung, die eine Registrierung vor dem Export vorschreibt, trat am selben Tag in Kraft. Sie deckt bereits laufende Geschäfte ab, einschließlich der Übertragung geistigen Eigentums und Auslandslizenzierungen.technode.global+1
Analysten haben gewarnt, dass die Regeln den Zugang zu Chinas fortschrittlichsten Modellen im Ausland einschränken könnten. Dies könnte die weltweite Verbreitung chinesischer Open-Source-KI verlangsamen, die sich teilweise aufgrund ihrer Kosteneffizienz verbreitet hat. Peking hat bereits gezeigt, dass es die Kontrolle über strategische Technologien anstrebt: So zwang man Meta Platforms dazu, die Übernahme von Manus, einem KI-Agenten-Startup mit chinesischen Wurzeln, rückgängig zu machen.businesstimes.com.sg