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news.cgtnglobal.chinadailynews.cgtn+1Wissenschaftler und Ingenieure am Institut für Plasmaphysik der Chinesischen Akademie der Wissenschaften gaben am Samstag bekannt, dass zwei wichtige supraleitende Magnete für das Fusionsprogramm der „künstlichen Sonne“ des Landes in Hefei, Provinz Anhui, eine Expertenprüfung und Tests unter Vollparametern bestanden haben.global.chinadaily+2
Das Herzstück der Ankündigung ist ein 582 Tonnen schwerer supraleitender Toroidalfeld-Magnet, der nun der größte seiner Art ist, der jemals für einen Fusionsreaktor gebaut wurde. Das Volumen des Magneten ist 1,3-mal so groß wie das des TF-Magneten, der im International Thermonuclear Experimental Reactor (ITER) verwendet wird, und seine Energiespeicherkapazität ist dreimal so hoch. Der TF-Magnet ist darauf ausgelegt, 60 Jahre lang unter extremen Bedingungen stabil zu arbeiten – ultraniedrige Temperaturen, hohe Ströme, intensive Strahlung und hohe mechanische Belastung – und erzeugt das toroidale Magnetfeld, das das auf hunderte Millionen Grad Celsius erhitzte Plasma einschließt.news.cgtn+1
Eine zweite Komponente, eine supraleitende Hochtemperatur-Zentralmagnetspule, schloss am Samstag ebenfalls die Tests unter Vollbedingungen ab, wobei die Entwickler angaben, dass ihre Schlüsselindikatoren international führende Niveaus erreicht hätten. Laut der Projektzusammenfassung trägt die Spule stabil 60 Kiloampere und speichert 6,03 Megajoule Energie, Fähigkeiten, die für langanhaltende Fusionsreaktionen mit hoher Leistung im stationären Zustand unerlässlich sind.global.chinadaily+3
Die Entwickler betonten, dass alle in beiden Magneten verwendeten Materialien – einschließlich supraleitender Materialien, Strukturkomponenten und Isoliermaterialien – vollständig in China hergestellt wurden, wodurch eine vollständige Lokalisierung der Kernfusionstechnologien erreicht wurde. Dieser Meilenstein stärke Chinas Kapazität für unabhängige Forschung und den technischen Bau von Fusionsreaktoren, so das Institut.x+2
Die Magnete sind Teil der Comprehensive Research Facility for Fusion Technology (CRAFT), die in Hefei gebaut wird. Chinas Fusions-Roadmap hat sich in den letzten Jahren beschleunigt: Im Januar 2025 stellte der EAST-Tokamak einen Rekord für den längsten hochwertigen Plasmabrand mit 1.066 Sekunden auf, und Anfang 2026 durchbrachen Forscher das Greenwald-Dichtelimit, was bestätigt, dass Plasma bei extremen Dichten stabil bleiben kann. Pekings 15. Fünfjahresplan führt Fusionsenergie unter acht „Grenztechnologien“ auf, und das Land strebt an, bis 2027 mit seinem Burning Plasma Experimental Superconducting Tokamak (BEST) der nächsten Generation die erste Fusionszündung zu erreichen.bgr+2