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news.cgtnnews.cgtnforbes+1Chinas Fusion Energy Conference 2026 wurde am Dienstag in Shanghai eröffnet. Dort stellten Wissenschaftler detaillierte Pläne für "HL-4" vor, die experimentelle Fusionsenergieanlage der nächsten Generation des Landes. Die Hauptaufgabe der Anlage: die Zuverlässigkeit von Hochtemperatur-Supraleitermagneten unter den komplexen Bedingungen im Inneren eines Fusionsreaktors zu überprüfen.news.cgtn
Die Vorstellung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem China sein nationales Fusionsprogramm mit massiven Investitionen und einer Reihe von technologischen Meilensteinen in den letzten Monaten beschleunigt.
Die HL-4-Anlage ist der jüngste Schritt in der Reihe der Tokamak-Anlagen des Southwestern Institute of Physics, das zuvor bereits die Anlagen HL-1, HL-2A und HL-3 betrieben hat. Die HL-3-Anlage, der derzeit größte und fortschrittlichste in China betriebene Tokamak, erreichte 2025 den "doppelten Hundert-Millionen-Grad"-Betrieb, wobei die Ionentemperaturen 120 Millionen Grad Celsius erreichten.cnnc+1
Der Fokus von HL-4 auf Hochtemperatur-Supraleitermagnete widmet sich einer der schwierigsten ingenieurtechnischen Herausforderungen der Fusionsenergie: dem Bau von Magneten, die ihre Leistung unter der intensiven Hitze, Strahlung und mechanischen Belastung eines funktionierenden Reaktors aufrechterhalten können.
Unabhängig davon kündigte ein chinesisches Fusionskonsortium auf der Konferenz Pläne zur Entwicklung des Prototyps eines hochtemperatursupraleitenden 25-Tesla-Magneten an, wobei eine Entwicklungs- und Testlinie bis 2028 fertiggestellt sein soll. Diese Bemühungen spiegeln Chinas breitere Strategie wider, Schlüsseltechnologien der Fusionslieferkette im Vorfeld geplanter Reaktordemonstrationen zu dominieren.finance.biggo
Chinas Fusionsambitionen haben in diesem Jahr an Fahrt gewonnen. Im Juli schloss das Institute of Plasma Physics in Hefei die Tests des weltweit größten Fusionsmagneten ab: einer 582 Tonnen schweren supraleitenden Spule, die für den Burning Plasma Experimental Superconducting Tokamak (BEST) bestimmt ist, der um 2030 die Erzeugung von Fusionsenergie demonstrieren soll.forbes+1
Chinas Vorstoß erfolgt inmitten eines globalen Wettlaufs bei der Fusionsentwicklung. Die staatliche Vermögensverwaltungsbehörde des Landes hat die Kernfusion im Jahr 2025 in ihre zehn strategischen Zukunftsindustrien aufgenommen, wobei bis 2030 Investitionen von über 300 Milliarden Yuan geplant sind. Da sowohl staatlich geförderte Institutionen als auch eine wachsende Zahl staatlich unterstützter Fusionsunternehmen aktiv sind, positioniert sich China als zentraler Akteur in einem Bereich, der nach wie vor zu den technisch anspruchsvollsten Pioniergebieten der Energiewissenschaft gehört.xpert