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reutersoilpricereutersChevron , die indische ONGC Oil and Natural Gas Corporation, GE Vernova , das italienische Unternehmen Eni und das kolumbianische Unternehmen GeoPark stehen kurz vor der Unterzeichnung endgültiger Energieabkommen in Venezuela, möglicherweise noch in dieser Woche, wie fünf mit den Vorbereitungen vertraute Quellen gegenüber Reuters erklärten.reuters
Die Verträge, die auf monatelange Verhandlungen folgen, würden neue ausländische Investitionen in Venezuelas Ölfelder und Energieinfrastruktur bringen. Die meisten Abkommen beinhalten den Abschluss einer sechsmonatigen Umstellung von Ölverträgen auf ein geändertes Kohlenwasserstoffgesetz, das ausländischen Unternehmen mehr Flexibilität beim Betrieb von Ölfeldern, beim Export von Rohöl und beim direkten Erhalt von Verkaufserlösen gibt, was einen Bruch mit dem staatlich kontrollierten Modell darstellt, das Venezuelas Ölindustrie jahrzehntelang prägte.oilprice+1
Die Verträge von Chevron dürften laut einer der Quellen von beträchtlichem Umfang sein. Der US-Konzern strebt die Hinzunahme eines Blocks im Orinoco-Gürtel an, der es einem seiner Joint Ventures mit dem staatlichen PDVSA ermöglichen würde, zu expandieren. Zudem zielt das Unternehmen darauf ab, ein Gebiet im nördlichen Monagas auszuhandeln, das als Quelle für Verdünnungsmittel dienen könnte, die für die Produktion von besonders schwerem Rohöl benötigt werden. ONGC bereitet Investitionen von etwa 200 Millionen Dollar im Feld San Cristobal vor, wo der indische Staatskonzern eine Verzehnfachung der Produktion anstrebt.oilprice+1
Die Liste der Unternehmen, die zur Unterzeichnung bereitstehen, ist noch nicht finalisiert, da Führungskräfte in letzter Minute versuchen, die Verhandlungen abzuschließen, sagten zwei Quellen. Eni teilte mit, dass man mit den venezolanischen Partnern zusammenarbeite, um die Revitalisierung des Energiesektors des Landes zu unterstützen. Chevron, GE Vernova, ONGC und GeoPark reagierten nicht sofort auf Anfragen nach einer Stellungnahme.reuters+1
Die Abkommen sind unabhängig von einem größeren Caracas-Washington-Pakt, der letzte Woche angekündigt wurde und im Rahmen dessen sich die Vereinigten Staaten einen Anteil an 17 Ölfeldern mit etwa 64 Milliarden Barrel an nachgewiesenen Reserven sichern würden, was etwa einem Fünftel der Gesamtreserven Venezuelas entspricht. Präsident Donald Trump erklärte, die Vereinbarung sei durch eine Partnerschaft mit der Privatwirtschaft ohne Kosten für den amerikanischen Steuerzahler gesichert worden. Die 17 Felder, die sich in den Regionen Orinoco-Gürtel und Maracaibo-See befinden, sollen langfristig bis zu 1,5 Millionen Barrel pro Tag produzieren, was mehr als eine Verdopplung der aktuellen venezolanischen Produktion von etwa 1,25 Millionen Barrel pro Tag wäre.irishsun+1
Die neue Runde von Unternehmensabkommen folgt auf frühere Verträge, die im August von SLB und Hunt Oil Company mit PDVSA unterzeichnet wurden und zu den ersten großen Verträgen mit Venezuela seit der Gefangennahme von Nicolás Maduro durch die USA im Januar gehörten. Analysten haben davor gewarnt, dass politische Unsicherheit, Infrastrukturlücken und der rechtliche Rahmen rund um den verstaatlichten Ölsektor Venezuelas weiterhin Hindernisse für Investitionen in großem Maßstab darstellen.bpr+2