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scmp+1scmp+1apnewsDas Schicksal von Boeings lang erwartetem Verkauf von 200 Flugzeugen an China bleibt vor dem Staatsbesuch von Präsident Xi Jinping in Washington am 24. September ungewiss. Brancheninsider warnen, dass die endgültigen Bedingungen des Deals von den umfassenderen diplomatischen Verhandlungen zwischen Xi und Präsident Donald Trump abhängen werden.scmp+1
Peking stimmte während Trumps Besuch in China im Mai dem Kauf von 200 Boeing-Flugzeugen zu, wobei Trump Reportern an Bord der Air Force One mitteilte, dass der Auftrag letztlich auf bis zu 750 Maschinen anwachsen könnte. Boeing bestätigte eine "anfängliche Verpflichtung" für 200 Flugzeuge, und das chinesische Handelsministerium erklärte, die USA würden Liefergarantien für Flugzeugtriebwerksteile und Komponenten bereitstellen.bbc+3
Doch vier Monate später ist der Deal noch immer nicht zustande gekommen. Die Verhandlungen sind laut Politico, das im Juli berichtete, dass die Vereinbarung zu "scheitern" drohe, aufgrund von Pekings Forderungen nach langfristigen Garantien für die Lieferung von Triebwerksteilen ins Stocken geraten. Wichtige Details, insbesondere der Zeitrahmen für die Käufe, bleiben ungeklärt, und das Ergebnis hängt nun laut der South China Morning Post vom Treffen zwischen Xi und Trump im Weißen Haus ab.politico+1
"Es dreht sich alles um die drei Ws: ob, wann und was", sagte ein pensionierter Luftfahrtmanager, der zuvor das Flottenmanagement bei einer der größten staatlichen Fluggesellschaften Chinas leitete, gegenüber der SCMP.scmp
Die Boeing-Aktie steht in den letzten Wochen aufgrund der Unsicherheit über den Deal unter Druck. Das Unternehmen hat seit fast einem Jahrzehnt keinen Großauftrag einer chinesischen Fluggesellschaft mehr erhalten, und die Verpflichtung über 200 Flugzeuge würde einen bedeutenden Durchbruch in einem Markt darstellen, der zunehmend von Airbus dominiert wird. Reuters berichtete im September, dass Xi voraussichtlich mit einer großen Wirtschaftsdelegation reisen wird, was die Erwartungen schürt, dass kommerzielle Deals Teil des Besuchs sein könnten.reuters+1
Boeing-CEO Kelly Ortberg hat die Bestellung von 200 Jets als "erste Tranche" dessen bezeichnet, was zu einer größeren Vereinbarung werden könnte, und im Juni unterzeichnete China Southern Airlines einen separaten Auftrag über Frachtflugzeuge im Wert von 3,62 Milliarden Dollar bei Boeing – ein Signal für sich erwärmende Handelsbeziehungen.reuters+1
Unabhängig davon hat Bangladesch während des Besuchs von Premierminister Tarique Rahman in New York zur 81. Generalversammlung der Vereinten Nationen die Tür für einen weiteren Boeing-Deal offen gelassen. Außenminister Asad Alam Siam sagte Reportern am 20. September, das Programm des Premierministers "ist ein lebendiges Programm, daher bleiben alle Optionen offen", obwohl bisher keine zusätzliche Vereinbarung offiziell angekündigt wurde.tbsnews
Bangladesch unterzeichnete im April einen Vertrag über 3,7 Milliarden Dollar für 14 Boeing-Flugzeuge, und weitere 11 Maschinen sollen Berichten zufolge in Erwägung gezogen werden, was die Gesamtzahl der Boeing-Anschaffungen des Landes auf 25 Flugzeuge erhöhen würde.tbsnews