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centcomnytimes+1reutersBitcoin und Ethereum gaben am Donnerstag nach, als die Militärkampagne der USA gegen den Iran in ihren 13. aufeinanderfolgenden Tag ging. Die eskalierenden geopolitischen Spannungen belasten weiterhin Risikoanlagen an den globalen Märkten.
Bitcoin fiel laut Marktdaten in den mittleren Bereich von 64.000 US-Dollar, während Ethereum unter 1.900 US-Dollar rutschte, da sich Anleger angesichts steigender Ölpreise und makroökonomischer Unsicherheit aus volatilen Anlagen zurückzogen. Der breitere Kryptomarkt verzeichnete einen Rückgang seiner Marktkapitalisierung, wobei der Fear and Greed Index bei 31 lag, was deutlich im Bereich "Angst" ist.centcom
Das US Central Command bestätigte, am 23. Juli die 13. Nacht in Folge Angriffe gegen den Iran durchgeführt zu haben. Ziele waren militärische Kommandozentralen, Drohnenlager, Kommunikationsnetze, Küstenüberwachungsstationen und maritime Fähigkeiten. Die Kampagne, die am 11. Juli begann, zielt darauf ab, die Fähigkeit des Iran zur Bedrohung der Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus zu schwächen.centcom
Die Ölpreise sind parallel zur militärischen Eskalation gestiegen: Brent-Rohöl kletterte am 22. Juli auf rund 93 US-Dollar pro Barrel, ein Sechswochenhoch. Die New York Times berichtete, dass Brent am Mittwoch um mehr als 4 % auf etwa 95 US-Dollar pro Barrel stieg, wobei die Rohölpreise seit Beginn des Krieges um 30 % gestiegen sind. Steigende Energiekosten sind direkt in die Inflationserwartungen eingeflossen, was den Zinspfad der Federal Reserve verkompliziert und zinssensible Anlagen wie Kryptowährungen unter Druck setzt.nytimes+1
Der Ausverkauf bei Kryptowährungen fügt sich in ein Muster ein, das während des gesamten USA-Iran-Konflikts anhält. Als Präsident Trump Anfang Juli die Absichtserklärung mit dem Iran für beendet erklärte, fiel Bitcoin in einer einzigen Sitzung um mehr als 2 %, was fremdfinanzierte Liquidationen im Wert von 450 Millionen US-Dollar auslöste. Analysten von Investing.com merkten an, dass das Schlagzeilenrisiko aus dem Nahen Osten mittlerweile über fast jedem Anlagechart liegt, nicht nur bei Krypto.investing+1
Auch die Renditen von Staatsanleihen sind gestiegen, wobei die 10-jährige US-Anleihe diese Woche ein Zweimonatshoch erreichte, was das Risk-Off-Umfeld weiter verstärkt. Die Huthi-Rebellen im Jemen haben die Lage weiter verkompliziert, indem sie mit einer Seeblockade gegen Saudi-Arabien drohten. Dies eröffnet eine potenzielle neue Front, die die Bedrohung für die globale Energieversorgung erhöht.reuters+1
Da kein Waffenstillstand in Sicht ist, laut Reuters liegt dem Iran ein Vermittlungsvorschlag für eine 10-tägige Waffenruhe vor, auf den er jedoch noch nicht reagiert hat, erwarten Analysten, dass die geopolitische Risikoprämie sowohl bei Kryptowährungen als auch bei Aktien bestehen bleibt.reuters