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irishtimes+1thenationalnews+1thenationalnewsUS-Finanzminister Scott Bessent wird am Montag um 14:00 Uhr Ortszeit (EDT) eine Pressekonferenz abhalten, um Einzelheiten zu den von ihm als „härteste Sanktionen der Geschichte“ bezeichneten Maßnahmen gegen den Iran bekannt zu geben. Dies markiert fast sechs Monate nach Beginn des Krieges zwischen den USA und dem Iran eine bewusste Abkehr von Militärschlägen hin zu einer vollständigen wirtschaftlichen Isolation.irishtimes+1
Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund, dass der iranische Präsident Massud Peseschkian am Sonntag einräumte, sein Land befinde sich in einem „allumfassenden wirtschaftlichen, militärischen und sicherheitspolitischen Krieg“. Im Staatsfernsehen erklärte er, der Iran habe mit „zahlreichen Herausforderungen“ zu kämpfen, darunter Inflation, Beschäftigungsprobleme und Schwierigkeiten im Bankensektor, die auf die Sanktionskampagne zurückzuführen seien.thenationalnews+1
Mohsen Resai, Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates des Iran, warnte am Samstag: „Jedes Land, das sich an der Verhängung wirtschaftlicher Beschränkungen gegen uns beteiligt, wird als Feind betrachtet“, und drohte mit „seismischen“ Vergeltungsmaßnahmen. Er fügte hinzu, dass Teheran bei einer Fortsetzung der Blockade „keinen einzigen Tropfen Öl aus dem Persischen Golf über irgendeinen Weg abfließen lassen wird“, einschließlich alternativer Exportrouten, die die Straße von Hormus umgehen.aljazeera+1
Die Sanktionen sollen sich voraussichtlich gegen die Wirtschaftsbeziehungen des Iran zu Drittländern richten. Bessent forderte die Kooperation Chinas ein, das mehr als 80 Prozent des per Schiff exportierten iranischen Öls kauft, und erklärte: „Sie sind entweder für uns oder gegen uns.“ US-Präsident Trump warnte letzte Woche vor „enormen wirtschaftlichen Konsequenzen“ für jede Nation, die dem Iran „irgendeine Art von Lebensader“ bietet.thenews+1
China gab am Sonntag – fast eine Woche nach dem Treffen – bekannt, dass Vizeaußenminister Miao Deyu am 17. August in Peking mit dem stellvertretenden iranischen Außenminister Kazem Gharibabadi zusammengetroffen war. Peking bekräftigte dabei, sich „aktiv für die Förderung von Friedensgesprächen einzusetzen“. Der pakistanische Armeechef, Feldmarschall Asim Munir, wird am Montag zu Vermittlungsgesprächen in Teheran erwartet, während der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman am Samstag zu Gesprächen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris eintraf. Im Fokus steht dabei der Ausbau von Pipeline-Kapazitäten zur Umgehung der Straße von Hormus.bloomberg+2
Die Verlagerung auf den Wirtschaftskrieg folgt auf das Scheitern eines im Juni vereinbarten Waffenstillstandsrahmens im vergangenen Monat, nachdem Teheran die Angriffe auf die Schifffahrt in der Straße von Hormus und Washington seine Luftangriffe wieder aufgenommen hatte. Das 60-tägige Zeitfenster für Friedensgespräche ist letzte Woche abgelaufen. Seit Beginn des Krieges am 28. Februar wurden im Iran mehr als 3.600 Menschen getötet, darunter schätzungsweise 2.100 Zivilisten. Die USA meldeten bislang über 750 verwundete und 18 getötete Militärangehörige.abc+2
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi tat die Sanktionsbemühungen als „sich wiederholende Szenarien“ ab und erklärte, Washington müsse dem Iran mit Respekt begegnen, um „eine auf Gerechtigkeit und Ehre basierende Lösung“ zu finden.irishtimes