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straitstimes+1straitstimesstraitstimes+1Die asiatischen Aktienmärkte starteten am Freitag, dem 21. August, mit breiten Verlusten und folgten damit dem starken Rückgang an der Wall Street, da steigende Anleiherenditen und schwache Einzelhandelsdaten von Walmart die Risikobereitschaft in der Region dämpften.
Japans Nikkei 225 fiel um rund 0,9%, der südkoreanische Kospi verlor über 1% und der australische ASX 200 gab um 0,18% nach. Der Ausverkauf folgte auf eine enttäuschende Sitzung an der Wall Street am Donnerstag, bei der der Dow Jones Industrial Average um 703,84 Punkte oder 1,32% auf 52.759,21 Punkte fiel, der S&P 500 um 0,87% nachgab und der Nasdaq 100 mit einem Minus von 0,7% den fünften Verlust in Folge verzeichnete.ndtvprofit+3
Der Druck resultierte aus einer schnellen Trendwende an den US-Anleihemärkten. Die Rendite der 30-jährigen Anleihe stieg am Donnerstag um sechs Basispunkte auf 5,25% und machte damit den Großteil des Rückgangs vom Vortag wieder wett, der durch die überraschende Entscheidung des Finanzministeriums ausgelöst worden war, die Rückkäufe langfristiger Anleihen zu erhöhen. Die Rendite der 10-jährigen Anleihe machte ihre Verluste wett und schloss bei 4,70%.straitstimes+1
Finanzminister Scott Bessent erklärte, die Rückkäufe könnten "mehr als die geplanten 4 Milliarden Dollar" betragen, die im September beginnen sollen. Marktteilnehmer blieben jedoch skeptisch, ob dieser Schritt die strukturellen Kräfte, die die Renditen nach oben treiben, adressieren könne. "Es war lediglich eine administrative Maßnahme, die bestenfalls von kurzer Dauer sein wird", sagte Mark Malek, Chief Investment Officer bei Muriel Siebert & Co.economictimes+1
Gavin Friend, leitender Marktstratege bei NAB, stellte fest, dass Investoren "Skepsis geäußert haben, dass die geplanten erhöhten Anleiherückkäufe des US-Finanzministeriums dazu beitragen würden, die langfristigen Renditen zu senken", was zu Rückgängen bei den Futures auf japanische Staatsanleihen beitrug.wsj
Erhöhte Rohölpreise verschärften den Druck zusätzlich. Brent-Rohöl war fünf Sitzungen in Folge gestiegen, nachdem Präsident Donald Trump dem Iran mit "Wirtschaftskrieg" gedroht hatte, gab jedoch am Freitagmorgen leicht auf 93,10 Dollar pro Barrel nach.ndtvprofit+1
In Japan zeigten Daten zur Verbraucherinflation, dass die Preise ohne frische Lebensmittel im Juli um 1,8% gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind, nach 1,6% im Juni. Dies hält die Bank of Japan auf Kurs für eine mögliche Zinserhöhung bereits im September.straitstimes+1
Hardika Singh von Fundstrat Global Advisors fasste die umfassendere Herausforderung zusammen: "Um die Renditen langfristig zu senken, ist die schmerzhafte Arbeit erforderlich, die Schulden abzubauen."straitstimes