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apple+1applearstechnicaApple hat am Dienstag aktualisierte Mac-mini- und Mac-Studio-Desktops vorgestellt. Dabei präsentierte das Unternehmen mit dem M6 seinen ersten 2-Nanometer-Prozessor sowie den M5 Ultra, den nun leistungsstärksten Chip im eigenen Sortiment. Die überraschende Vorstellung erfolgt nur wenige Tage bevor CEO Tim Cook am 1. September die Führung an John Ternus übergibt, und positioniert beide Rechner gezielt im wachsenden Markt für lokale KI-Anwendungen.apple+1
Beide Modelle können ab heute vorbestellt werden und werden ab dem 22. September ausgeliefert.9to5mac+1
Der Mac mini mit M6 überspringt die M5-Generation beim Basis-Desktop komplett und macht damit einen Sprung von zwei Generationen im Vergleich zum M4-Vorgänger. Der Chip verfügt über eine 12-Core-CPU, darunter Apples neue „Super-Kerne“ für Single-Thread-Aufgaben, eine 12-Core-GPU mit Neural-Beschleunigern in jedem Kern sowie eine duale 16-Core Neural Engine. Apple verspricht eine bis zu viermal schnellere KI-Leistung und eine verdoppelte Grafikgeschwindigkeit im Vergleich zum M4 Mac mini. Die Verarbeitung von LLM-Prompts in LM Studio soll bis zu 4,8-mal schneller laufen als bei der Vorgängergeneration.apple+1
Der M6 Mac mini startet bei 899 US-Dollar mit 16 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher und 256 GB Speicherplatz, was einer Preiserhöhung von 100 US-Dollar gegenüber dem bisherigen M4-Modell entspricht. Die Konfiguration mit dem M5 Pro beginnt bei 1.699 US-Dollar, ebenfalls 100 US-Dollar mehr als beim Vorgänger.9to5mac+1
Der Mac Studio erhält ein noch umfassenderes Upgrade und wechselt von den bisherigen Optionen M4 Max und M3 Ultra auf den M5 Max und den neuen M5 Ultra. Letzterer nutzt eine Quad-Die-Architektur, ein Novum für Apple Silicon, bei der zwei Dual-Die-M5-Max-Chips über UltraFusion mit einer Bandbreite von 4,4 TB/s miteinander verbunden werden. Das Ergebnis ist eine CPU mit bis zu 36 Kernen, eine GPU mit 80 Kernen und die Unterstützung von bis zu 512 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher mit einer Bandbreite von 1,2 TB/s.engadget+1
Der Mac Studio mit M5 Max startet bei 2.499 US-Dollar, während die Konfiguration mit dem M5 Ultra bei 5.499 US-Dollar beginnt.gizmodo+1
Apple setzt verstärkt auf lokale KI-Workloads. Laut Ars Technica erlebten der Mac mini und der Mac Studio einen enormen Popularitätsschub für verteilte KI-Inferenz, nachdem macOS 26.2 im vergangenen Dezember ein latenzarmes Thunderbolt-5-Clustering über MLX ermöglicht hatte. Beide neuen Modelle bieten in ihren Pro- und Ultra-Konfigurationen weiterhin Thunderbolt 5, und Apple bewirbt das sogenannte „Always-on Agentic Computing“ ausdrücklich als primären Einsatzzweck.arstechnica+1
„Ob als Heimcomputer, im professionellen Studio oder als permanent aktives, agentenbasiertes Gerät: Er ist der kleine Mac, der einfach alles kann“, sagte Johny Srouji, Apples Hardware-Chef.apple
Die Markteinführung erfolgt vor dem Hintergrund eines Mangels an Speicherchips, der die Verfügbarkeit des Mac mini seit Monaten einschränkt und zu den Preiserhöhungen in der gesamten Produktlinie beigetragen hat.bloomberg+1