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investinginvestinginvestingAMD Advanced Micro Devices, Inc. -Chef Jack Huynh hat am Freitag die IFA 2026 in Berlin mit einem umfassenden Plädoyer für das eröffnet, was das Unternehmen als „Personal AI“ bezeichnet. Er argumentierte, dass die nächste Welle der künstlichen Intelligenz auf persönlichen Geräten und nicht mehr ausschließlich in der Cloud laufen wird. In der Keynote wurde neue Hardware vorgestellt, die diese Vision Realität werden lassen soll, darunter eine Workstation, die AMD als die leistungsstärkste der Welt bezeichnete.
Huynh gliederte die Entwicklung der KI in Phasen: dialogorientiert, multimodal, schlussfolgernd und nun agentenbasiert (agentic). Er erklärte, dass die Wirtschaftlichkeit von cloudbasierter KI zunehmend untragbar werde. Er verwies auf Zahlen, wonach die monatliche Verarbeitung von KI-Tokens innerhalb eines Jahres von rund 0,7 Billiarden auf 1,7 Billiarden anstieg, und prognostizierte, dass sie bis 2030 120 Billiarden erreichen könnte. Bei intensiver Nutzung könnten sich die Cloud-Kosten für einen einzelnen aktiven Nutzer auf fast 100.000 Euro pro Jahr belaufen, so Huynh.investing
Die Antwort von AMD ruht auf drei Säulen: lokale Rechenleistung, damit Modelle direkt auf den Geräten laufen, Datenschutz, damit die Daten beim Nutzer verbleiben, und persönlicher Kontext, damit KI-Systeme individuelle Arbeitsabläufe verstehen. „Der PC wird zur Heimat für unbegrenzte Intelligenz, die auf Ihrem Kontext basiert“, sagte Huynh.investing
Die wichtigsten Ankündigungen waren die Plattform Ryzen AI Halo mit 192 Gigabyte gemeinsamem Speicher (Unified Memory) und Unterstützung für Modelle mit bis zu 300 Milliarden Parametern sowie die Threadripper Halo Station, eine flüssigkeitsgekühlte Workstation, die 96 Zen-5-CPU-Kerne mit zwei MI350P Instinct-Beschleunigern, bis zu 2 Terabyte Systemarbeitsspeicher und bis zu 576 Gigabyte HBM3E-Speicher kombiniert. Laut AMD kann das System Modelle mit mehr als einer Billion Parametern ausführen.investing
Microsoft -Manager Pavan Davuluri erläuterte in der Keynote, wie sich Windows anpasst. Er gab einen Ausblick auf Project Zenith, eine Entwicklerumgebung, die auf Ryzen AI Halo-systemen mit vorinstalliertem Visual Studio Code, WSL, GitHub Copilot CLI und PowerShell ausgeliefert wird und sich an Rechner mit mindestens 64 Gigabyte gemeinsamem Speicher richtet. Lenovo stellte zudem die Mini-Workstation ThinkCentre X Ultra vor, die vom Ryzen AI Max+ Pro 495 angetrieben wird, ab 3.699 US-Dollar erhältlich ist und im November ausgeliefert wird.tomshardware+1
Die Partner reagierten schnell, um das Angebot zu komplettieren. Minisforum stellte zwei Edge-KI-Lösungen vor: die AI Mini Workstation MS-S1 und das AI Agent NAS N5. Beide werden vom Ryzen AI Max+ Pro 495 angetrieben, bieten bis zu 131 TOPS KI-Rechenleistung und 200 Terabyte lokalen Speicher. Acemagic kündigte seine F9A Mini Workstation mit demselben Prozessor und bis zu 192 Gigabyte Speicher an, während SUSE erklärte, dass Entwickler mit seinen Tools AI Factory und Rancher lokal auf Ryzen AI Halo entwickeln und ohne Code-Anpassungen auf die Unternehmensinfrastruktur skalieren können.prnewswire+2
Huynh schloss mit den Worten, dass Personal AI einen historischen Generationenwechsel darstellt. „Eine einzige Person mit einer Idee kann heute ein digitales Team in einer Größenordnung koordinieren, für die früher eine viel größere Organisation erforderlich war“, sagte er.investing