Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

spacenewsspacenewsfacebook+1Amazon Amazon.com, Inc. hat einen Antrag bei der US-Fernmeldebehörde FCC eingereicht, um die Genehmigung für eine Konstellation von 5.105 Satelliten in niedriger Erdumlaufbahn zu erhalten. Diese sollen Sprach- und Datendienste sowie Notrufe direkt auf Smartphones übertragen, ohne dass Mobilfunkmasten erforderlich sind.
Der am späten 24. Juli eingereichte Antrag markiert Amazons offiziellen Einstieg in das Rennen um Satellit-zu-Smartphone-Verbindungen. Es handelt sich um ein separates System unabhängig von Amazons bestehender Breitband-Konstellation Amazon Leo, die derzeit rund 330 Satelliten im Orbit hat.
Wie SpaceNews zuerst berichtete, soll das geplante System in Höhen zwischen 510 und 580 Kilometern operieren. Es nutzt Frequenzbänder im Bereich von 1,6 und 2,4 Gigahertz von Globalstar , dem Satellitenunternehmen, dessen Übernahme für 11,57 Milliarden US-Dollar Amazon im April vereinbart hat.reuters+1
„Das Amazon Leo D2D-System wird globale mobile Netzwerkdienste bereitstellen und die genehmigten Satellitensysteme von Amazon ergänzen und erweitern, indem es Dienste direkt auf den Mobilgeräten der Nutzer ermöglicht, auch in Gebieten ohne terrestrische Abdeckung“, hieß es im Antrag des Unternehmens.spacenews
Das System soll Mobildaten, Textnachrichten, Notfallkommunikation, Konnektivität in Fahrzeugen und Anwendungen für das Internet der Dinge (IoT) bereitstellen, so Amazon. Obwohl der Antrag Orbitpositionen für mehr als 11.000 Satelliten enthält, stellte Amazon klar, dass die Konstellation 5.105 Satelliten nicht überschreiten wird.spacenews
Amazon gab im April bekannt, dass der Aufbau des Direktverbindungssystems voraussichtlich 2028 beginnen soll. Die Übernahme von Globalstar, die vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung voraussichtlich 2027 abgeschlossen wird, verschafft Amazon die Kontrolle über die mobilen Satellitendienstfrequenzen von Globalstar mit weltweiten Genehmigungen.wired+3
Das Unternehmen hat bereits Partnerschaften zur Unterstützung des breiteren Amazon-Leo-Netzwerks geschlossen. Vodafone unterzeichnete im März auf dem Mobile World Congress eine Vereinbarung zur Nutzung von Amazon Leo für die Anbindung entlegener Basisstationen in Europa und Afrika via Satelliten-Backhaul. Apple schloss eine Vereinbarung zur Fortführung der Satellitenanbindung für Notfallfunktionen auf dem iPhone und der Apple Watch über die Globalstar-Infrastruktur.vodafone+2
Der Antrag bringt Amazon in direkte Konkurrenz zu mehreren Anbietern im Markt für Direktverbindungen zu Mobilgeräten. SpaceXs Dienst Starlink Direct to Cell ist rasch gewachsen und verzeichnete bis Mitte 2026 mehr als 13 Millionen Verbindungen. AST SpaceMobile strebt Direktverbindungen mit Breitbandgeschwindigkeit für Mobilgeräte mithilfe großer Satellitenantennen an, während Lynk Global kürzlich seinen ersten Satelliten-SMS-Test zu einem Mobiltelefon im Pazifik abschloss.spacenexus+2
Amazons FCC-Antrag erfolgt zeitgleich mit dem Ausbau seiner separaten Breitband-Konstellation, für die das Unternehmen nun eine Genehmigung für bis zu 7.727 Satelliten hält.bbcmag+1