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reuters.com.reuters.com+1.reuters.com+1.Drei hochrangige Republikaner im US-Repräsentantenhaus haben Nvidia-CEO Jensen Huang aufgefordert, den Kongress noch in diesem Monat in einer nicht-öffentlichen Sitzung zu informieren. Ihre Anfrage folgt auf einen Bericht der New York Times, wonach Huang eine enge Beziehung zu einer chinesischen Geschäftsfrau unterhielt, die nach Einschätzung von US-Behörden Informationen an Peking weitergegeben haben soll, berichtete Reuters am Donnerstag unter Berufung auf ein vorliegendes Schreiben.reuters.com
Das Schreiben ist auf den 4. November datiert und von den Vorsitzenden des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten, Brian Mast, des China-Sonderausschusses, John Moolenaar, sowie des Geheimdienstausschusses, Eric Crawford, unterzeichnet. Sie fordern Huang auf, am 18. November ein vertrauliches Briefing zu dem Times-Bericht und Nvidias "Sicherheitsprotokollen gegen Spionage durch ausländische Gegner" zu geben, so Reuters. Die Abgeordneten schreiben, der Bericht werfe "erhebliche nationale Sicherheitsbedenken hinsichtlich des Zugangs (Chinas) zu sensibler US-Technologie und Informationen" auf. Sie fügten hinzu, es sei "entscheidend, dass der Kongress feststellt, inwieweit die nationale Sicherheit der USA gefährdet wurde."reuters.com
Das Schreiben befasst sich mit Huangs Geschäftsbeziehungen zu Alice Huang von Megaspeed. Die Ausschussvorsitzenden bezeichneten sie als "öffentlich bekannte Nachrichtendienst-Quelle der Volksrepublik China (PRC)", berichtete Bloomberg Law. Sie ist eine ehemalige Führungskraft des in Singapur ansässigen Unternehmens, das KI-Chips von Nvidia bezieht. US-Behörden haben untersucht, ob Megaspeed Peking dabei geholfen hat, an fortschrittliche Chips zu gelangen, deren Export nach China untersagt ist, so Reuters.news.bloomberglaw.com+1
Die Times veröffentlichte ihren Bericht am 29. Oktober unter Berufung auf anonyme Quellen, die über die Überwachungsmaßnahmen informiert waren. Demnach hätten US-Geheimdienste Alice Huang, auch bekannt als Huang Le, etwa ein Jahr lang überwacht. Die Zeitung berichtete zudem, dass Präsident Donald Trump informiert worden sei, sich jedoch gegen ein Eingreifen entschieden habe, meldete TweakTown. Laut der Times gehen Beamte nicht davon aus, dass Jensen Huang von geheimdienstlichen Aktivitäten wusste; er habe auch kein Sicherheitsbriefing erhalten. Die beiden sind nicht miteinander verwandt. Die Times gab an, dass eine malaysische Schwestergesellschaft von Megaspeed zwischen Juni 2024 und Februar 2026 Nvidia-Ausrüstung im Wert von mindestens 4,8 Milliarden Dollar gekauft habe, wie aus einer Zusammenfassung des Berichts hervorgeht.tweaktown.com+1
Nvidia kommentierte das Schreiben nicht. Das Unternehmen erklärte, Huang spreche "jedes Jahr mit Tausenden von Führungskräften unserer Kunden" und Cloud-Kunden in Asien erhielten lediglich gewöhnliche Geschäftsinformationen, keine sensiblen Geschäftsgeheimnisse oder Informationen, die die nationale Sicherheit der USA beträfen, berichtete Reuters. "Wir erhalten regelmäßig Updates von der US-Regierung zu besorgniserregenden Parteien und Unternehmen und handeln stets entsprechend", fügte das Unternehmen hinzu.reuters.com
Nvidia hatte zuvor erklärt, dass die Vorwürfe, Megaspeed habe Chips umgeleitet, "bereits im vergangenen Jahr gründlich untersucht und entkräftet wurden", so TweakTown. Megaspeed teilte mit, man habe externe Rechtsberater für eine interne Untersuchung beauftragt und eine Zusammenarbeit mit der US-Regierung angeboten. Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Guo Jiakun, bezeichnete den Times-Bericht als "grundlose Spekulation" und "nichts weiter als einen Versuch, China zu verleumden", berichtete Slicast.slicast.com+1