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news.artnet.news.artnet.news.artnet.news.artnet.newartdealers.Die Art Dealers Association of America hat ihre für 2025 geplante Ausgabe der The Art Show in New York abgesagt. Die Entscheidung wird als "strategische Pause" inmitten einer anhaltenden Marktkontraktion beschrieben, die bereits zu Galerie-Schließungen und prominenten Rechtsstreitigkeiten in der Branche geführt hat.
Die Entscheidung des ADAA-Vorstands, für die Ausgabe 2025 eine "strategische Pause" einzulegen, spiegelt das erklärte Engagement wider, "die Mission der ADAA voranzutreiben, unsere nationale Wirkung zu erweitern und eine mutige, zukunftsorientierte Vision zu gestalten", wie ADAA-Präsidentin Susan Sheehan bestätigte. Diese Absage ist besonders bemerkenswert, da The Art Show ein fester Bestandteil des New Yorker Veranstaltungskalenders war. Der VIP-Eröffnungsabend diente traditionell als Spendenaktion für das Henry Street Settlement und brachte der Non-Profit-Organisation aus der Lower East Side in drei Jahrzehnten über 38 Millionen Dollar ein.news.artnet
Die Pause erfolgt vor dem Hintergrund schwieriger Marktbedingungen, in denen sich Galerien auf ein verändertes Sammler-Verhalten einstellen müssen. Ähnlich wie bei Messen wie der Independent, auf denen Galerien zwar ein höheres Verkaufsvolumen, aber zu niedrigeren Preispunkten meldeten, verzeichnete der Kunstmarkt 2024 einen Rückgang der weltweiten Umsätze um 12 % auf 57,5 Milliarden Dollar, obwohl das Transaktionsvolumen um 3 % stieg. Diese Marktkontraktion führt dazu, dass Galeristen wie Charles Moffett einräumen, dass "Unvorhersehbarkeit sehr stark die Welt ist, in der wir leben", wobei viele Händler feststellen, dass Sammler im aktuellen wirtschaftlichen Klima "zögerlicher" und "weniger entschlossen" sind.artdealers
Der Rückgang des globalen Kunstmarktes um 12 % auf 57,5 Milliarden Dollar im Jahr 2024 stellt eher eine signifikante Verschiebung der Marktdynamik dar als eine allgemeine Verlangsamung. Während hochpreisige Transaktionen dramatisch litten – die Umsätze für Werke im Bereich zwischen 10 und 100 Millionen Dollar brachen um 45,5 % ein –, stieg das Transaktionsvolumen tatsächlich um 3 % auf 40,5 Millionen Verkäufe. Diese Divergenz spiegelt eine grundlegende Marktkorrektur wider, bei der die Widerstandsfähigkeit in den niedrigeren Preissegmenten ein vielfältigeres Ökosystem schafft, während Sammler ihre Kaufstrategien anpassen.stallthreestudio+3
Hinter diesen Schlagzeilen verbirgt sich eine Geschichte zweier Märkte: Öffentliche Auktionen gingen stark um 25 % zurück, während private Verkäufe eine bemerkenswerte Stärke zeigten und um 14 % auf 4,4 Milliarden Dollar stiegen. Die privaten Transaktionen bei Christie's stiegen um 41 % auf 1,5 Milliarden Dollar, während Sotheby's einen Rekordwert von 1,4 Milliarden Dollar (ein Plus von 17 %) erreichte. Diese Verschiebung hin zu privaten Verkäufen deutet darauf hin, dass die Nachfrage robust bleibt, sich aber von der öffentlichen Bühne verlagert hat, da Sammler angesichts globaler wirtschaftlicher Unsicherheit, geopolitischer Spannungen und Sorgen über mögliche Änderungen der Steuerpolitik nach den US-Wahlen selektiver und preisbewusster werden. Die "strategische Pause" der ADAA steht im Einklang mit dieser breiteren Marktanpassung, da Galerien und Institutionen ihre Ansätze in dieser sich entwickelnden Landschaft überdenken.pbig.ml+2
Die Absage der The Art Show schafft eine erhebliche Finanzierungslücke für das Henry Street Settlement, das historisch gesehen erhebliche Unterstützung durch die Veranstaltung erhielt – ein Teil der über drei Jahrzehnte gesammelten 38 Millionen Dollar. Die 1893 von Lillian Wald als Nurses' Settlement gegründete Organisation hat sich von ihren Anfängen, in denen sie Einwanderergemeinschaften in der New Yorker Lower East Side medizinisch versorgte, zu einem Anbieter umfassender sozialer Dienste, Kunst- und Gesundheitsprogramme entwickelt. Im Laufe ihrer Geschichte hat Henry Street komplexe Finanzierungslandschaften durchlaufen, von Walds frühen persönlichen Fundraising-Bemühungen – bei denen es angeblich "fünftausend Dollar kostete, beim Abendessen neben ihr zu sitzen" – bis hin zum heutigen gemischten Finanzierungsmodell.wikipedia+2
Derzeit erhält Henry Street etwa 80 % seiner Mittel aus staatlichen Quellen (Bund, Bundesstaat und Stadt), die restlichen 20 % stammen von Stiftungen, Unternehmen und privaten Spendern. Dies stellt eine dramatische Veränderung gegenüber den ersten 70 Jahren dar, als man ausschließlich auf private Spenden angewiesen war. Zu den jüngsten bedeutenden Zuwendungen gehören 8,4 Millionen Dollar vom Büro des Bezirksstaatsanwalts von Manhattan im Jahr 2017 für einen Youth Opportunity Hub und 4,8 Millionen Dollar von Union Beer Distributors – eine der größten Spenden in der Geschichte der Organisation. Da durch die "strategische Pause" der The Art Show ein beständiger Fundraising-Kanal wegfällt, muss Henry Street möglicherweise alternative Fundraising-Bemühungen wie die CINEMAtheque Party und Dunk & Donate-Events intensivieren, die 2017 über 20.000 Dollar für Jugendprogramme einbrachten.socialwelfare.library.vcu+2