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nhk+1aljazeerafocustaiwan+1TSMC Taiwan Semiconductor Manufacturing Company Limited , der weltweit größte Auftragsfertiger für Chips, gab am Montag bekannt, dass er 250 Millionen Yen (etwa 1,58 Millionen Dollar) für den Wiederaufbau in Kumamoto im Südwesten Japans spenden wird, wo am 28. Juli ein Erdbeben der Stärke 7,1 wütete.nhk+1
Das Unternehmen teilte in einem Beitrag in den sozialen Medien mit, dass Kumamoto einer seiner wichtigen globalen Produktionsstandorte sei, und versprach, je nach Situation und Bedarf der betroffenen Gemeinden weitere Unterstützung zu leisten. Die TSMC-Tochtergesellschaft Japan Advanced Semiconductor Manufacturing (JASM) betreibt ein Werk in der Stadt Kikuyo in der Präfektur.nhk
Wie die taiwanesische Central News Agency berichtete, bestätigte TSMC am 4. August, dass der Betrieb in der Fabrik in Kumamoto nach dem Erdbeben wieder vollständig normal läuft. Auch die zweite Fabrik, die sich in der Region im Bau befindet, erlitt durch das Beben keine Schäden. TSMC startete zudem eine Spendenaktion für Mitarbeiter über seine Wohltätigkeitsstiftung, um weitere Gelder für Hilfsmaßnahmen zu sammeln.focustaiwan
Das Unternehmen erklärte, es sei seit fast 30 Jahren in Japan tätig und habe enge Beziehungen zu lokalen Lieferanten, Partnern und Kunden aufgebaut.instagram
Das Erdbeben vom 28. Juli forderte laut NPR und Al Jazeera mindestens 34 Todesopfer und verursachte weitflächige Zerstörungen in der Präfektur Kumamoto. Das Beben unterbrach die Stromversorgung von rund 40.000 Haushalten, ließ mehr als 79.000 Menschen ohne Wasser und legte den Bahnverkehr in der gesamten Region lahm. Fast die Hälfte der Todesfälle stand im Zusammenhang mit strukturellen Schäden in einer Papierfabrik von Nippon Paper Industries und einer möglichen Gasexplosion in einem Aeon-Geschäft.npr+1
Auch andere Organisationen haben ihre Hilfsbeiträge verstärkt. Die China Airlines Group kündigte an, etwa 304.000 Dollar zu spenden und bis Ende August Hilfsgüter kostenlos in die betroffenen Gebiete zu fliegen. Die Spende von TSMC und die Bestätigung, dass die Chipproduktion intakt bleibt, trugen dazu bei, die Ängste auf den globalen Halbleitermärkten zu lindern, wobei sich chiporientierte ETFs in den letzten Tagen deutlich erholten, nachdem der Sektor im Juli mehr als 3 Billionen Dollar an Marktwert verloren hatte.ad-hoc-news+1