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siemens-energy+1energate-messengerreuters+1Siemens Energy gab am Montag bekannt, dass das Unternehmen seine Aktivitäten und seine Windkraft-Tochter Siemens Gamesa Renewable Energy unter einer neuen Marke vereinen wird: Omterra. Dieser Schritt markiert den sichtbarsten Fortschritt des Unternehmens in Richtung vollständiger Unabhängigkeit von der ehemaligen Muttergesellschaft Siemens AG, sechs Jahre nach der Abspaltung als börsennotiertes Unternehmen im Jahr 2020.siemens-energy+2
Der Prozess der Umbenennung soll im Laufe dieses Kalenderjahres beginnen und schrittweise umgesetzt werden, wobei der Name Omterra weltweit sowohl Siemens Energy als auch Siemens Gamesa ersetzen wird. Die Börsennotierung und die Rechtsstruktur des Unternehmens bleiben während des Übergangs unverändert.reuters+1
Der Name Omterra war seit Jahren in Vorbereitung. Eine Entscheidung zu einem Domain-Streit vom März 2025 hielt fest, dass bereits im März 2022 öffentlich bekannt war, dass Siemens Energy Omterra als globale Marke anstrebte. Die Marke wurde am 30. Juni 2026 offiziell von der Siemens Energy Global GmbH & Co. KG registriert.trademarkia+1
Die Umbenennung bringt direkte finanzielle Vorteile mit sich. Laut Energate Messenger zahlte Siemens Energy allein im letzten Geschäftsjahr rund 300 Millionen Euro an die Siemens AG für Marken- und Namenslizenzrechte. Der Verzicht auf den Namen Siemens eliminiert diese Gebühren und sorgt für eine wiederkehrende jährliche Ersparnis, die das Ergebnis des Unternehmens stärkt.energate-messenger
Die Ankündigung erfolgt zu einer Zeit, in der Siemens Energy unter CEO Christian Bruch, der das Unternehmen seit seiner Gründung leitet und dessen Vertrag bis April 2030 verlängert wurde, einen umfassenden Wandel durchläuft. Das Unternehmen hat zudem eine Investition in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar in die Fertigungskapazitäten für Gasturbinen in den USA zugesagt.siemens-energy+1
Siemens Energy wurde im September 2020 von der Siemens AG abgespalten, wobei die Aktionäre für je zwei Siemens-Aktien eine Siemens-Energy-Aktie erhielten. Die Siemens AG reduzierte in der Folge ihren Anteil, doch die Lizenzvereinbarung hielt eine finanzielle und markenbezogene Verbindung zwischen den beiden Unternehmen aufrecht. Die Umbenennung in Omterra kappt diese letzte große Verbindung, so Modern Power Systems, das dies als „die nächste Stufe der Trennung des Unternehmens von der Siemens AG fünf Jahre nach der Börsennotierung“ beschrieb.modernpowersystems+1