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reuters.com+1.hawaiitribune-herald.com+1.thenewstribune.com.Das chinesische Handelsministerium teilte am Donnerstag, dem 5. November, mit, dass Peking offen für den Kauf weiterer US-Agrarprodukte sei, jedoch erst, nachdem beide Seiten die gegenseitigen Zollsenkungen auf Waren im Wert von 60 Milliarden Dollar, die sie untereinander handeln, finalisiert und umgesetzt haben, berichtete Reuters. Diese Bedingung macht Zollentlastungen zur Voraussetzung für größere Agrarkäufe. Das Paket ging aus dem Gipfeltreffen des chinesischen Präsidenten Xi Jinping mit Präsident Donald Trump im September in Washington hervor und wurde bisher noch nicht finalisiert.reuters.com ## Pekings Bedingung Bei einer regelmäßigen Pressekonferenz sagte Sprecherin Huang Ling, China "war konsequent offen für die Ausweitung der Käufe von Agrarprodukten aus den USA, aber nur unter der Bedingung, dass die beiden Seiten ihre vereinbarte '30-Milliarden-gegen-30-Milliarden'-Regelung zur gegenseitigen Zollsenkung umsetzen", so der Reuters-Bericht, der von The News Tribune übernommen wurde. Huang sagte, China hoffe, dass Washington mit ihm zusammenarbeite, um "günstige Bedingungen" für den Agrarhandel zu schaffen, berichtete Reuters. Die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldete, sie habe niedrigere Zölle, weniger nichttarifäre Handelshemmnisse und einen breiteren Marktzugang als Wege dazu aufgelistet.english.news.cn+2 Huang beantwortete Fragen zu einem Treffen am 2. November zwischen Li Chenggang, Chinas Vertreter für internationalen Handel, und einer zu Besuch weilenden US-Agrarhandelsdelegation, wie die südkoreanische Financial News berichtete.en.fnnews.com ## Was das Abkommen abdeckt Die beiden Seiten einigten sich während der Wirtschafts- und Handelsgespräche in New York und Washington vom 20. bis 23. September darauf, die Zölle auf Waren des jeweils anderen im Wert von etwa 30 Milliarden Dollar zu senken. Etwa 90 % der betroffenen Produkte würden auf Meistbegünstigungssätze fallen, und beide Länder würden die Senkungen gleichzeitig vornehmen, sobald ihre internen rechtlichen Verfahren abgeschlossen seien, berichtete Xinhua. Chinas Liste umfasst Mais, Weizen, Sorghum, Fleisch und Molkereiprodukte. Sie lässt Sojabohnen aus, das größte US-Agrarexportgut nach China, was laut Farm Progress via AgriMarketing Kritik von der American Soybean Association hervorrief. Keine der Regierungen hat mitgeteilt, wie tief die Senkungen sein werden oder wann sie in Kraft treten, berichtete der Hawaii Tribune-Herald.hawaiitribune-herald.com+2 ## Käufe bleiben hinter Erwartungen zurück Im Mai teilte das Weiße Haus mit, dass China zugestimmt habe, ab 2026 jährlich US-Agrarprodukte im Wert von 17 Milliarden Dollar zu kaufen, zusätzlich zu einer früheren Verpflichtung bezüglich Sojabohnen. Eine Reuters-Analyse ergab, dass China auf dem besten Weg ist, sein Sojabohnenziel zu erreichen, aber von Januar bis September nur US-Agrarprodukte im Wert von 7,2 Milliarden Dollar kaufte, berichtete Reuters. Diese Importe ohne Sojabohnen waren die niedrigsten für diesen Zeitraum seit 2019. Es ist zudem unklar, ob der Zeitplan für die 17 Milliarden Dollar mit der Ankündigung im Mai begann oder erst startet, sobald die Zollsenkungen finalisiert sind. Händler sagten gegenüber Reuters, dass die Zölle fallen müssten, bevor groß angelegte Käufe kommerziell sinnvoll seien.thenewstribune.com Die beiden Regierungen haben eine Arbeitsgruppe für Landwirtschaft eingerichtet, die voraussichtlich vor Jahresende zusammentreten wird. Ihr Handelswaffenstillstand läuft derzeit bis zum 10. Januar 2027.agrimarketing.com