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reuterstheedgemalaysia+1theedgemalaysiaChinas Industrieaktivität hat sich im August stärker als erwartet erholt, verharrte jedoch den zweiten Monat in Folge im schrumpfenden Bereich. Dies unterstreicht die ungleiche Entwicklung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt, in der Exporte das Wachstum stützen, während die Binnennachfrage schwächelt.
Der offizielle Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe stieg von 49,2 Punkten im Juli auf 49,8 Punkte im August, wie das Nationale Statistikamt am Montag mitteilte. Damit lag der Wert über der mittleren Prognose von 49,6 Punkten in einer Reuters-Umfrage und 49,5 Punkten in einer Bloomberg-Befragung. Der Index blieb jedoch unter der 50-Punkte-Marke, die Wachstum von Schrumpfung trennt.reuters+1
Mehrere Teilindizes kehrten in den Ausweitungsbereich zurück. Der Produktionsindex stieg von 49,9 auf 50,4 Punkte, die Neueingänge legten von 48,5 auf 50,6 Punkte zu und die Exportaufträge kletterten von 49,6 im Juli leicht über die 50er-Marke auf 50,1 Punkte. Die Einkaufsmanagerindizes für den Ausrüstungsbau und die High-Tech-Fertigung lagen bei 51,4 beziehungsweise 52,9 Punkten, was die anhaltende Stärke in technologienahen Sektoren widerspiegelt.abcnews+2
Der NBS-Statistiker Huo Lihui erklärte, die Daten zeigten eine „Ausweitung sowohl der Produktion als auch der Marktnachfrage“, wobei 16 von 21 befragten Branchen Zuwächse gegenüber dem Vormonat verzeichneten. Die chinesischen Exporte legten im Juli im Jahresvergleich um fast 24 % zu, getrieben von der weltweiten Nachfrage nach Halbleitern im Zuge des KI-Booms sowie starken Verkäufen von Elektrofahrzeugen.scmp+2
Dennoch verharrte der Index für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe, der Dienstleistungen und Baugewerbe umfasst, bei 49,0 Punkten, seinem schwächsten Wert seit Dezember 2022. Der Teilindex für das Baugewerbe fiel auf 46,9 Punkte, belastet durch Extremwetter wie Starkregen und Taifune. Der zusammengesetzte Gesamtindex stieg nur geringfügig von 49,3 auf 49,5 Punkte.firstpost+2
Die Daten verdeutlichen die wachsenden Klüft zwischen einer vom Auslandsgeschäft getragenen Industrie und einer Binnenwirtschaft, die unter der anhaltenden Immobilienkrise, schwachen Konsumausgaben und rückläufigen Investitionen leidet. Chinas Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal um 4,3 %, das langsamste Tempo seit Ende 2022.cnbc
„Die Wachstumsdynamik lässt nach“, sagte Raymond Yeung, Chefökonom für China bei der ANZ Australia & New Zealand Banking Group Limited. „Wir warten darauf, dass die Politik umfangreiche Konjunkturmaßnahmen ankündigt.“theedgemalaysia
Goldman Sachs The Goldman Sachs Group, Inc. schätzt, dass sich das Wachstum zu Beginn des dritten Quartals weiter auf etwa 4 % verlangsamt hat und damit unter Pekings Jahresziel von 4,5 % bis 5 % liegt. Zhiwei Zhang, Chefökonom bei Pinpoint Asset Management, warnte, es sei „zu früh zu folgern, dass sich die Wirtschaft erholt hat“. Er wies darauf hin, dass steigende Rohstoffpreise „eher angebots- als nachfragebedingt“ seien.malaymail+2
Chinas Führung hat weitere Unterstützung zugesagt, bislang jedoch nur schrittweise Maßnahmen vorgeschlagen, darunter Zinszuschüsse für Kredite an kleine Unternehmen und eine beschleunigte Mittelvergabe für genehmigte Infrastrukturprojekte. Ein im August veröffentlichter Artikel der Volkszeitung signalisierte die Zurückhaltung der Regierung gegenüber aggressiven Konjunkturprogrammen mit der Aussage, China sei „nicht übermäßig auf starke politische Anreize angewiesen“.straitstimes+1
Eine separate Einkaufsmanager-Umfrage für den privaten Sektor, die am Dienstag erwartet wird, könnte weitere Klarheit über die Lage kleinerer, exportorientierter Unternehmen bringen.firstpost