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aktiencheck+1aktiencheckad-hoc-news+1ASML Holding hat seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 auf 43 bis 45 Milliarden Euro angehoben. Dies ist die zweite Anhebung in diesem Jahr, angetrieben von der enormen Nachfrage nach Lithographiesystemen durch Chiphersteller, die ihre KI-Kapazitäten rasch ausbauen. Dennoch zeigt sich bei dem niederländischen Konzern ein zwiespältiges Bild: Die teuersten Maschinen der nächsten Generation werden von Schlüsselkunden verschoben, und institutionelle Investoren beziehen gegensätzliche Positionen.aktiencheck+1
Die angehobene Prognose folgte auf Ergebnisse des zweiten Quartals, die die Erwartungen übertrafen, mit einem Nettoumsatz von 9,3 Milliarden Euro und einer Bruttomarge von 54,0 Prozent. Um der Nachfrage gerecht zu werden, plant ASML, die Produktionskapazität für seine Low-NA EUV- und DUV-Immersionssysteme in den nächsten zwei Jahren um jeweils 30 Prozent auszubauen.ad-hoc-news+1
Jedoch hat TSMC Taiwan Semiconductor Manufacturing Company Limited , der größte Kunde von ASML, Berichten zufolge signalisiert, dass das Unternehmen High-NA-EUV-Systeme erst frühestens 2029 anschaffen wird. Stattdessen setzt TSMC zur Kostenkontrolle auf fortschrittliches Packaging. Samsung Electronics hat den kommerziellen Einsatz der Maschinen ebenfalls auf etwa 2030 verschoben, wenn der 1-Nanometer-Fertigungsknoten erwartet wird.aktiencheck
Eine Welle von 13F-Meldungen für das zweite Quartal 2026 offenbart deutliche Meinungsverschiedenheiten unter Großanlegern. Arrowstreet Capital stockte seine ASML-Position um 195,8 Prozent auf, während Sei Investments seine Beteiligung um 223,7 Prozent erhöhte. Temasek, Bridgewater und Berkshire Hathaway kauften ebenfalls Aktien zu.marketbeat+1
Auf der anderen Seite reduzierte Lee Ainslies Maverick Capital seine ASML-Beteiligung um 99,62 Prozent und stieg damit nahezu vollständig aus, was das Portfolio mit minus 3,93 Prozent belastete. Die TCW Group verkaufte 18.743 Aktien und verringerte ihre Position um 12,4 Prozent. Annex Advisory Services reduzierte den Anteil um 42,7 Prozent.aktiencheck+2
Die Wall Street zeigt sich weiterhin überwiegend positiv. Bernstein bestätigte ASML am 10. August als Top-Empfehlung mit einem Kursziel von 2.500 Euro, während Goldman Sachs The Goldman Sachs Group, Inc. die Aktie in seine European Conviction List aufnahm. JPMorgan hob sein Kursziel im Juli mit der Einstufung "Overweight" auf 2.400 US-Dollar an. Der Konsens steht laut MarketBeat auf "Moderate Buy" mit einem durchschnittlichen Kursziel von 1.970,33 US-Dollar.marketbeat+1
Das Unternehmen führt weiterhin Kapital an die Aktionäre zurück und kaufte zwischen dem 3. und 7. August 266.460 Aktien für rund 390,7 Millionen Euro im Rahmen eines 12-Milliarden-Euro-Rückkaufprogramms zurück. Der nächste Quartalsbericht von ASML ist für den 14. Oktober geplant.ad-hoc-news+1