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tradingview+1reuters+1finance.yahoo+1Google Alphabet Inc. steht laut Bloomberg News kurz davor, zwei weitere hochkarätige KI-Forscher an Anthropic zu verlieren, was einen Talentabfluss verschärft, der bereits Investoren verunsichert und den Aktienkurs des Unternehmens hat einbrechen lassen.tradingview+1
Jonas Adler und Alexander Pritzel, beides leitende Forscher bei Google DeepMind, die an grundlegenden Projekten wie AlphaFold und Gemini mitgearbeitet haben, bereiten sich laut einem Bericht von Bloomberg vom Dienstag darauf vor, zu Anthropic zu wechseln. Adler, ein leitender Forschungswissenschaftler, der an AlphaFold, dem Gemini-Pretraining und dem Veo-Videomodell gearbeitet hat, und Pritzel, ein leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter mit über einem Jahrzehnt Erfahrung bei DeepMind, wären die neuesten in einer Reihe von Abgängen, die letzte Woche begannen.linkedin+3
Die Abgänge folgen auf zwei Ankündigungen, die Investoren erschütterten. Am 18. Juni gab Noam Shazeer, Googles Vizepräsident für Technik und Co-Leiter der Gemini-Modelle, bekannt, dass er zu OpenAI wechselt – weniger als zwei Jahre nachdem Google etwa 2,7 Milliarden Dollar gezahlt hatte, um ihn durch einen Deal mit seinem Startup Character.AI zurückzuholen. Zwei Tage später kündigte Nobelpreisträger John Jumper, der das AlphaFold-Projekt bei Google DeepMind leitete, auf X an, dass er nach fast neun Jahren gehen werde, um sich Anthropic anzuschließen.reuters+3
Die aufeinanderfolgenden Abgänge lösten den schlechtesten Handelstag für Alphabet seit über einem Jahr aus. Die Aktien fielen am Montag, dem 22. Juni, um etwa 5 % und schnitten damit schlechter ab als der breitere Nasdaq und andere große Technologieunternehmen. Der Citizens-Analyst Andrew Boone bezeichnete die Bindung von KI-Talenten als Risiko, bekräftigte zwar eine Outperform-Bewertung, wies aber auf die wachsende Besorgnis hin.finance.yahoo+2
Das Timing war ungünstig: Am selben Tag, an dem Alphabet abrutschte, kündigten S&P Dow Jones Indices an, dass das Unternehmen ab dem 29. Juni Verizon Communications im Dow Jones Industrial Average ersetzen werde.beincrypto
Fortune berichtete, dass die Modelle von Google DeepMind keine Spitzenpositionen mehr in wichtigen KI-Bestenlisten innehaben und dass das Veröffentlichungstempo des Labors hinter Anthropic und OpenAI zurückgefallen ist. Axios beschrieb die Situation als „Stühlerücken in KI-Laboren“, das Google am härtesten trifft, und stellte fest, dass allein im Jahr 2026 mindestens drei namentlich genannte leitende Forscher zu Konkurrenten abgewandert sind.fortune+1
Jumper schlug in seinem Abschiedsbeitrag auf X einen dankbaren Ton an: „Ich bin unglaublich dankbar für meine Zeit bei GDM“, schrieb er und dankte DeepMind-CEO Demis Hassabis dafür, dass er ihm die Chance gegeben habe, AlphaFold zu leiten. Shazeer bezeichnete seine Entscheidung zu gehen ebenfalls als „eine schwierige“ und lobte das Team, das er bei Google aufgebaut hatte.x+1
Für Google stellt sich nicht mehr die Frage, ob einzelne Abgänge wichtig sind, sondern ob das Muster etwas Strukturelles über die Fähigkeit des Unternehmens aussagt, um die Forscher zu konkurrieren, die die nächste Generation der KI gestalten.