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actionforexactionforexactionforexDer japanische Yen legte am Freitag gegenüber dem Dollar um bis zu 1,1 % zu und stieg auf 156,68 Yen je Dollar, nachdem ein überraschend schwacher US-Arbeitsmarktbericht für Juli die Märkte verunsicherte und die Erwartungen an Zinssenkungen der Federal Reserve beschleunigte. Die Bewegung erfolgte nur wenige Tage, nachdem Japan und die USA eine seltene, koordinierte Intervention zum Kauf von Yen durchgeführt hatten.
Die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft (Nonfarm Payrolls) sank im Juli um 23.000 Stellen und lag damit weit unter dem von Reuters prognostizierten Zuwachs von 80.000 Stellen. Zudem wurden die Zahlen für Mai und Juni um insgesamt 103.000 Stellen nach unten korrigiert. Das Wachstum der durchschnittlichen Stundenlöhne verlangsamte sich auf 0,1 % im Monatsvergleich, was die Anzeichen für eine Abkühlung des Arbeitsmarktes weiter untermauerte.actionforex+1
„Das Ausmaß der Enttäuschung bei den Arbeitsmarktdaten macht einen fallenden Dollar absolut plausibel“, sagte Lee Hardman, Devisenanalyst bei MUFG. „Es kommt sehr selten vor, dass wir negative Zahlen sehen. Das ist also eine große negative Überraschung, die die Erwartungen an die Fed definitiv gedämpft hat.“finance.yahoo
USD/JPY notierte zuletzt bei rund 157,1 und damit deutlich unter dem im Juli erreichten 40-Jahres-Hoch von 163,99. Die Verengung der Renditespannen zwischen den USA und Japan löste eine Auflösung von in Yen finanzierten Carry-Trade-Positionen aus, da der Anreiz schwand, sich billig in Yen zu verschulden und in höher rentierliche Dollar-Anlagen zu investieren.reuters+1
Händler bleiben wegen möglicher weiterer staatlicher Maßnahmen nervös. Der japanische Finanzminister erklärte kurz nach der Veröffentlichung der Daten, dass Washington und Tokio in „engem Austausch“ stünden und nicht zögern würden, erneut einzugreifen. Die beiden Länder hatten am vergangenen Freitag eine koordinierte Yen-Kaufintervention durchgeführt, eine seltene bilaterale Maßnahme, die das japanische Finanzministerium am Montag bestätigte.reuters+1
Die schwachen Daten schufen eine Situation, die Analysten als asymmetrisch bezeichneten: Ein datengetriebener Rückgang in Richtung 155 stößt auf keinen offiziellen Widerstand, während jeder Vorstoß zurück in Richtung 160 das Risiko einer erneuten Intervention birgt.actionforex
Der Dollar geriet auf breiter Front unter Verkaufsdruck, wobei die Märkte die Wahrscheinlichkeit einer Fed-Zinserhöhung im September auf rund 42 % senkten. Gold überschritt die Marke von 4.300 Dollar und Silber kletterte in Richtung 65 Dollar. Die Aktienmärkte reagierten jedoch verhaltener, da der tatsächliche Stellenabbau eher Fragen zum Wirtschaftswachstum aufwarf, als lediglich die Hoffnung auf Zinssenkungen zu schüren.actionforex
Ob sich die Gewinne des Yen in der nächsten Woche behaupten können, dürfte davon abhängen, ob die Daten den Beginn einer anhaltenden Dollarschwäche markieren oder eine einmalige Reaktion darstellen, die verpufft, sobald die Händler den Kurs der Fed neu bewerten.