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bloombergcryptobriefingcensorDie Trump-Sonderbeauftragten Steve Witkoff und Jared Kushner könnten innerhalb der nächsten sieben bis zehn Tage sowohl nach Kiew als auch nach Moskau reisen, berichtete Bloomberg am Samstag unter Berufung auf die russische staatliche Nachrichtenagentur TASS. Die Reise wäre ein neuer diplomatischer Anlauf, nachdem die Friedensgespräche zwischen Russland und der Ukraine Anfang des Sommers ins Stocken geraten waren, während die US-Regierung ihre Aufmerksamkeit dem Nahen Osten zuwandte.bloomberg
Der Zwischenstopp in Kiew wäre der erste Besuch eines der beiden Gesandten in der Ukraine seit dem Beginn der russischen Großinvasion im Februar 2022. Witkoff ist in diesem Zeitraum mindestens achtmal nach Moskau gereist, unter anderem zu Treffen mit Präsident Wladimir Putin, aber weder er noch Kushner haben bisher ukrainischen Boden betreten.cryptobriefing
Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha bestätigte Anfang dieser Woche, dass die Gesandten einen Besuch planen, und erklärte, dass der Friedensprozess unter Beteiligung der US-Partner derzeit auf Eis liege. "Wir erwarten die Ankunft des US-Verhandlungsteams. Wir begrüßen die Bemühungen der US-Seite und wünschen uns mehr Dynamik und Engagement von den Vereinigten Staaten", sagte Sybiha.censor
Der Besuch folgt auf ein Treffen zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am 28. Juli im Weißen Haus. Selenskyj erklärte im Anschluss, ein Ergebnis der Gespräche sei ein erwarteter Besuch von Kushner und Witkoff in Kiew. Er fügte hinzu, er wünsche sich, dass sie sich vor Ort ein Bild von der Lage in der Ukraine machen und Ideen zur Wiederbelebung trilateraler Friedensgespräche erörtern.pravda
RFE/RL berichtete am 30. Juli unter Berufung auf zwei mit den Reiseplänen vertraute Personen, dass das Duo um den ukrainischen Unabhängigkeitstag am 24. August eintreffen könnte. Der TASS-Bericht vom Samstag deutet darauf hin, dass der Zeitplan vorgezogen worden sein könnte und ein Besuch bereits Mitte August möglich ist.english.nv+1
Die Vielzahl von Witkoffs Moskau-Reisen stieß bei Beobachtern auf Kritik, die argumentierten, die US-Regierung neige zur Position Russlands. Ein Besuch in Kiew würde diese Dynamik verändern. Der ehemalige US-Sonderbeauftragte für die Ukraine, Kurt Volker, merkte an, dass die Reise den Gesandten wertvolle Einblicke aus erster Hand in die Lage vor Ort verschaffen könnte. Nach dem Aufenthalt in Kiew wird eine anschließende Reise nach Moskau erwartet.cryptobriefing