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wftvksn+1tradingeconomics+1Die Wall Street schloss am Montag schwächer, da eskalierende Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran sowie gestiegene Ölpreise eine frühe Rallye, die durch Schnäppchenkäufe bei Chip-Aktien angetrieben wurde, überschatteten. Der Handelstag war von starken intraday-Schwankungen inmitten wachsender geopolitischer Spannungen geprägt.
Der Dow Jones Industrial Average fiel um etwa 0,6 %, der S&P 500 gab um rund 0,2 % nach und der Nasdaq Composite notierte weniger als 0,1 % im Minus, so die Associated Press. Die Futures hatten auf einen starken Handelsstart hingedeutet, wobei S&P 500-Futures um 0,6 % und Nasdaq-Futures im vorbörslichen Handel um 1,1 % zulegten, da Investoren versuchten, bei den stark gefallenen Halbleiterwerten zuzugreifen.ksn+1
Die Trendwende trat ein, als der Brent-Ölpreis während der Sitzung kurzzeitig die Marke von 90 Dollar pro Barrel überschritt, bevor er wieder nachgab, wie The Street und Times Now News berichteten. US-Streitkräfte griffen am Montag den neunten Tag in Folge Ziele im Iran an, wobei die Zahl der bestätigten amerikanischen Militärtoten in den wiederaufgeflammten Kämpfen auf drei gestiegen ist. Die anhaltende Kampagne hat die Schifffahrt durch die Straße von Hormus gestört, einen Engpass, über den etwa 20 Prozent des weltweiten Ölverkehrs abgewickelt werden.thestreet+2
Die Feindseligkeiten resultieren aus dem Zusammenbruch eines Waffenstillstandsabkommens, das seit Mitte Juni bestand. Irans Chefunterhändler erklärte letzte Woche, Teheran führe einen "existenziellen Krieg" gegen die Vereinigten Staaten, und hob damit ein Memorandum of Understanding auf, das den fragilen Waffenstillstand gestützt hatte. Präsident Trump verhängte erneut eine Seeblockade gegen die iranische Schifffahrt und startete wiederholte Angriffswellen gegen militärische Einrichtungen.rfi+2
Der südkoreanische Kospi brach um 4,5 % auf 6.516,27 Punkte ein, belastet von Samsung Electronics und SK Hynix, die um 4,3 % bzw. 4,2 % fielen. Der Ausverkauf spiegelte sowohl die durch Ölpreise geschürte Angst als auch die anhaltenden Auswirkungen der Sorge wider, dass die chinesische KI-Konkurrenz die Nachfrage nach Chips dämpfen könnte.tradingeconomics+1
Indiens Sensex verlor 0,57 % und der Nifty 50 fiel um 0,39 %, wobei die HDFC Bank nach enttäuschenden Nettozinsmargen um 5,1 % einbrach, was den geopolitischen Gegenwind noch verstärkte. Die indische Rupie schwächte sich auf 96,44 gegenüber dem Dollar ab.thehindubusinessline+2
Die europäischen Märkte zeigten sich uneinheitlich: Der britische FTSE 100 fiel um 0,4 %, während der französische CAC 40 und der deutsche DAX jeweils um 0,6 % stiegen. Die japanischen Märkte blieben wegen eines Feiertags geschlossen.ksn
Die durch Energiepreise getriebene Inflationsgefahr hat die Erwartungen an die Geldpolitik verändert. Die Federal Reserve hat die Zinsen seit Dezember 2025 bei 3,50 % bis 3,75 % gehalten, und Mitte Juli zeigte das CME FedWatch-Tool eine Wahrscheinlichkeit von 86,7 % für keine Änderung bei der bevorstehenden Sitzung am 29. Juli. Die Märkte haben jedoch zunehmend die Möglichkeit einer Zinserhöhung im Laufe dieses Jahres eingepreist, wobei die Wahrscheinlichkeit von 25 % im März auf über 70 % Anfang Juni gestiegen ist.reuters+2
Die kommende Woche bringt eine kritische Reihe von Technologie-Quartalszahlen, die darüber entscheiden könnten, ob sich die Märkte stabilisieren oder ihre Verluste ausweiten. Der Philadelphia Semiconductor Index ist bereits in einen technischen Bärenmarkt eingetreten und ist seit seinem Höchststand im Juni um mehr als 20 % gefallen.tradingkey