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tradingview+1theedgemalaysiatheedgemalaysia+1Die Wirtschaft der Eurozone ist im zweiten Quartal 2026 schneller gewachsen als bisher angenommen. Wie die endgültigen Daten von Eurostat am Montag zeigten, stieg das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorquartal um 0,6 Prozent, nachdem in einer ersten Schätzung noch von 0,4 Prozent die Rede war. Die Korrektur markiert das stärkste Quartalswachstum seit dem zweiten Quartal 2022 und folgt auf eine Beinahe-Stagnation in den ersten drei Monaten des Jahres.tradingview+2
Im Jahresvergleich beschleunigte sich das BIP-Wachstum auf 1,2 Prozent. Damit lag es über der zweiten Schätzung von 1,0 Prozent sowie über den Erwartungen des Marktes.ua+1
Die Anhebung nach oben war größtenteils auf Irland zurückzuführen. Das Land meldete für das Quartal einen kräftigen Anstieg der Wirtschaftsleistung um 10,2 Prozent, was deutlich über der vorherigen Schätzung von 3,9 Prozent lag. Laut Bloomberg war dieser Sprung vor allem auf das starke Abschneiden multinationaler Konzerne wie Apple und Eli Lilly zurückzuführen.theedgemalaysia+1
Unter den größeren Volkswirtschaften des Währungsraums lag Spanien mit einem Plus von 0,7 Prozent an der Spitze, während das Wachstum in Deutschland von 0,2 Prozent auf 0,3 Prozent nach oben korrigiert wurde. Frankreich schnitt schlechter ab als zunächst angenommen: Hier wurde das Wachstum von 0,2 Prozent auf eine Stagnation nach unten revidiert. Österreich war das einzige Mitgliedsland mit einem Rückgang und schrumpfte um 0,1 Prozent.tradingview+3
Der Außenbeitrag lieferte den entscheidenden Impuls und trug 0,9 Prozentpunkte zum Wachstum bei, da die Exporte um 3,4 Prozent zulegten und damit den Importanstieg von 1,5 Prozent übertrafen. Der private Konsum trug bescheidene 0,2 Punkte bei, während die Bruttoanlageinvestitionen und die Staatsausgaben kaum Auswirkungen hatten. Vorratsveränderungen zogen 0,5 Punkte ab.tradingview
Die Daten zeichnen das Bild einer vom Außenhandel getriebenen Erholung. Die Binnennachfrage und die Investitionen blieben verhalten, auch wenn massive Ausgaben für künstliche Intelligenz und Verteidigung einen Gegenpol zum Energiepreisdruck infolge des Iran-Kriegs bildeten.investing+1
Die Veröffentlichung der BIP-Daten am Montag ist der letzte wichtige Indikator vor der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag. Anleger rechnen auf breiter Front mit einer Anhebung um einen Viertelprozentpunkt, da die Währungshüter versuchen, die energiepreisbedingte Inflation einzudämmen, die sich auf einem Dreijahreshoch befindet.theedgemalaysia+1
Analysten wie Daniel Hartmann von Bantleon rechnen nun mit einem Jahreswachstum von über 1 Prozent, was deutlich über der Juni-Prognose der EZB von 0,8 Prozent liegt. Ökonomen von JPMorgan Chase , BNP Paribas und Société Générale haben kürzlich eine weitere Zinserhöhung bis Jahresende in ihre Prognosen aufgenommen.theedgemalaysia