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cybernews+2.cybernews+2.cybernews+1.cybernews+1.cybernews+2.Oliver McCann, ein 37-jähriger britischer Visual Designer ohne traditionellen musikalischen Hintergrund, ist der erste KI-Musikschöpfer, der einen Plattenvertrag bei einem Major-Label erhalten hat. McCann, der unter dem Künstlernamen imoliver auftritt, unterschrieb im Juli beim unabhängigen Plattenlabel Hallwood Media, nachdem sein KI-generierter Titel "Stone" auf der KI-Musikplattform Suno über 3 Millionen Streams gesammelt hatte.cybernews+2
Der bahnbrechende Vertrag, der vom Gründer von Hallwood Media und ehemaligen Präsidenten von Geffen Records, Neil Jacobson, bekannt gegeben wurde, markiert einen historischen Moment für die Musikindustrie, während sie sich mit der wachsenden Rolle der künstlichen Intelligenz in der kreativen Produktion auseinandersetzt. McCann räumt offen ein, dass ihm konventionelle musikalische Fähigkeiten fehlen: "Ich habe überhaupt kein musikalisches Talent. Ich kann nicht singen, ich kann keine Instrumente spielen und ich habe überhaupt keinen musikalischen Hintergrund".abcnews.go+2
Die Unterzeichnung erfolgt zu einer Zeit, in der die Musikindustrie vor beispiellosen Herausforderungen durch KI-Technologie steht. Laut dem Streaming-Dienst Deezer sind etwa 18 % der täglich auf seine Plattform hochgeladenen Songs rein KI-generiert, obwohl sie nur einen winzigen Bruchteil der gesamten Streams ausmachen. Große Streaming-Plattformen wie Spotify SPOT haben keine vergleichbaren Statistiken veröffentlicht.cybernews+2
McCann erstellt seinen vielfältigen Katalog aus Indie-Pop-, Electro-Soul- und Country-Rap-Titeln mit KI-Tools wie Suno und Udio und verbringt bis zu acht Stunden damit, verschiedene Versionen von Songs zu generieren, bis sie seiner Vision entsprechen. "KI-Texte klingen oft ziemlich klischeehaft und langweilig", erklärte McCann und merkte an, dass er oft seine eigenen Texte schreibt und bis zu 100 verschiedene Versionen eines Songs erstellt, bevor er zufrieden ist.jamaica-gleaner+1
Der Vertrag kommt vor dem Hintergrund intensiver Rechtsstreitigkeiten zustande. Drei große Plattenfirmen – Sony Music Entertainment, Universal Music Group und Warner Records – reichten 2024 Klagen wegen Urheberrechtsverletzung gegen Suno und Udio ein und forderten bis zu 150.000 US-Dollar pro verletzendem Song. Die Unternehmen behaupten, dass diese Plattformen urheberrechtlich geschützte Aufnahmen unrechtmäßig verwendet hätten, um ihre KI-Modelle zu trainieren.nytimes+2
Berichten zufolge haben jedoch Verhandlungen zwischen den großen Labels und den KI-Plattformen begonnen, die möglicherweise zu Lizenzvereinbarungen führen könnten, die das Verhältnis der Branche zur künstlichen Intelligenz neu gestalten könnten. Josh Antonuccio, Direktor der School of Media Arts and Studies der Ohio University, beschrieb die aktuelle Situation aufgrund unklarer Urheberrechtsbestimmungen als eine "Wild-West"-Phase.hollywoodreporter+4
Die Entscheidung von Hallwood Media spiegelt einen breiteren Branchentrend wider, KI als kreatives Werkzeug zu nutzen. "Imoliver repräsentiert die Zukunft unseres Mediums", sagte Jacobson und beschrieb McCann als einen "Musikdesigner", der "Handwerk mit Geschmack" verbindet. Das Label plant, McCanns Single "Stone" am 8. August auf allen Streaming-Plattformen zu veröffentlichen, gefolgt von einem vollständigen Album am 24. Oktober.hollywoodreporter+3
Der Vertrag unterstreicht das Potenzial der künstlichen Intelligenz, die Musikproduktion zu demokratisieren, wobei Experten ein exponentielles Wachstum vorhersagen, da jüngere Generationen immer vertrauter mit der KI-Technologie werden. "Ich glaube, wir treten in eine Welt ein, in der jeder, überall, den nächsten großen Hit machen könnte", sagte McCann und deutete an, dass KI-Musik schließlich in den Mainstream-Charts landen könnte.cybernews+2
Während über 1.000 Musiker, darunter Kate Bush und Annie Lennox, gegen die Auswirkungen von KI auf die kreative Kontrolle protestiert haben, haben andere Künstler wie will.i.am, Timbaland und Imogen Heap die Technologie angenommen.jamaica-gleaner+2