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forbesforbes+1forbesDie Ukraine beschleunigt die Integration von künstlicher Intelligenz in ihre Kampfdrohnen und leistet Pionierarbeit bei einer neuen Form der Kriegsführung, bei der Bodenroboter von Luftplattformen aus eingesetzt werden. Diese Entwicklungen unterstreichen die Rolle des Landes als Testgelände für die Zukunft des Krieges.
Ein deutsch finanzierter Vertrag im Wert von rund 90 Millionen Euro liefert 50.000 Shrike FPV-Drohnen des ukrainischen Herstellers SkyFall, die mit KI-gestützter Autonomie-Software der US-Firma Auterion ausgestattet sind, so Reuters. Die Skynode S-Software nutzt Computer Vision, um Drohnen durch elektronisch gestörte Umgebungen zu steuern und bewegliche Ziele in der Endphase autonom zu verfolgen.thedefensepost+2
Die Shrike-Plattform hat sich bereits gegen hochwertige Ziele bewährt. Im Juli zerstörten die ukrainischen unbemannten Systemstreitkräfte mit einer Shrike 10 FPV-Drohne im Wert von etwa 400 Dollar einen russischen Mi-28N Kampfhubschrauber über der Region Belgorod. SkyFall gibt an, dass ihre Drohnen auch gepanzerte Fahrzeuge, elektronische Kampfführungssysteme und Artillerie getroffen haben.breakingdefense+2
Besonders folgenschwer ist die geplante Erweiterung um Schwarmfähigkeiten. Ein zukünftiges Software-Update für Skynode S wird koordinierte Angriffe mit mehreren Drohnen ermöglichen, ohne dass Hardwareänderungen an der Flugzeugzelle erforderlich sind – ein Schritt in Richtung der autonomen Schwarmkriegsführung, die Verteidigungsplaner seit langem vorhergesehen haben.thedefensepost+1
In einer separaten, aber verwandten Entwicklung haben ukrainische Streitkräfte begonnen, Luftangriffe durchzuführen, bei denen bewaffnete Bodenroboter von schweren Multicopter-Drohnen abgeworfen werden, berichtet Forbes. Die Operationen repräsentieren das, was der Analyst David Hambling als eine neue Ära beschrieb, in der unbemannte Systeme zusammenarbeiten, um Missionen auszuführen, die einst als unmöglich galten.forbes
In einer dokumentierten Operation lieferte eine schwere Drohne einen radgetriebenen ARK-1-Roboter, der mit einer TM-62 Panzerabwehrmine ausgestattet war. Diese Methode erlaubt es der Transportdrohne, außerhalb der Reichweite von Abwehrfeuer und elektronischen Störsendern zu bleiben, während der Bodenroboter die letzte Distanz zum Ziel zurücklegt. Die Ukraine hat zudem Roboterboote eingesetzt, um bei amphibischen Angriffen kettengetriebene Bodenfahrzeuge anzuliefern, darunter bei einer kürzlichen Operation nahe Kinburn.arstechnica+1
Unterdessen stellte das ukrainische Unternehmen F-Drones die F-Captain vor, eine Drohne für mittlere Reichweiten von 100 Kilometern, die für den Einsatz in Umgebungen mit elektronischer Kampfführung konzipiert ist. Mit einem maximalen Startgewicht von 27 Kilogramm und einer Nutzlastkapazität von 10 Kilogramm nutzt das System eine proprietäre Navigationssoftware, die ohne GPS funktioniert, und integriert ein autonomes Zielerkennungssystem für Präzisionsschläge, selbst wenn die Kommunikation unterbrochen wird.gordonua
F-Drones beschreibt die Captain als eine Lösung, die die Lücke zwischen kurzreichweitigen FPV-Drohnen und teuren strategischen Langstreckenplattformen schließt und "systematische und präzise Schläge gegen feindliche Ausrüstung und Logistik" in taktischer Tiefe ermöglicht.gordonua