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Electrek+1ir.tesla.com+1Investing.com+1Tesla hat am Mittwochnachmittag nach US-Börsenschluss seine Finanzergebnisse für das zweite Quartal 2026 vorgelegt. Während der Umsatz die Erwartungen übertraf, blieb die Profitabilität hinter den Schätzungen zurück, was die Aktie im nachbörslichen Handel ins Minus drückte.
Der Elektroautobauer erzielte einen Umsatz von rund 28,24 Milliarden US-Dollar. Damit wurde sowohl der unternehmenseigene Analystenkonsens von 27,6 Milliarden US-Dollar als auch die breitere Wall-Street-Schätzung von rund 26,4 Milliarden US-Dollar übertroffen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag jedoch deutlich unter den Erwartungen und verfehlte die Konsensschätzung von 0,53 bis 0,55 US-Dollar je Aktie, die Analysten im Vorfeld prognostiziert hatten.X+1
Die Tesla-Aktie verlor im nachbörslichen Handel mehr als 2 %, da sich Anleger auf die Kluft zwischen starkem Umsatzwachstum und schwächerer Profitabilität konzentrierten.Electrek
Dass der Umsatz die Erwartungen übertraf, war weitgehend absehbar, nachdem Tesla am 2. Juli ein Rekordquartal bei den Auslieferungen gemeldet hatte. Mit 480.126 ausgelieferten Fahrzeugen wurde der Wall-Street-Konsens von rund 406.000 Einheiten deutlich übertroffen. Zudem installierte das Unternehmen Energiespeicherprodukte mit einer Kapazität von 13,5 GWh, was einem Anstieg von mehr als 53 % gegenüber dem Vorquartal entspricht.ir.tesla.com+3
Das verfehlte Gewinnziel unterstreicht jedoch die anhaltenden Herausforderungen bei den Margen. Tesla hatte bereits im April während der Telefonkonferenz zum ersten Quartal 2026 signalisiert, für den Rest des Jahres mit einem negativen freien Cashflow zu rechnen. Grund dafür sind hohe Investitionen von geplant mehr als 25 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 für den Ausbau von Fabriken, KI-Infrastruktur und die Vorbereitung der Markteinführung des Robotaxis sowie des humanoidem Roboters Optimus.Investing.com
Von der Telefonkonferenz am Mittwochabend wurden detaillierte Informationen zu Teslas Robotaxi-Aktivitäten, den Fortschritten bei der Software für autonomes Fahren (Full Self-Driving) sowie dem Zeitplan für die Kommerzialisierung von Optimus erwartet. Analysten merkten vor dem Bericht an, dass die Auslieferungen zwar das Narrativ nach zwei Jahren mit Umsatzrückgängen verbessert hatten, die Margen und die KI-Roadmap jedoch bestimmen würden, ob Teslas hohe Bewertung mit einem KGV von über 350 aufrechterhalten werden kann.Robinhood+4
Die Tesla-Aktie stand trotz der starken Auslieferungszahlen unter Druck. Am Tag der Bekanntgabe der Lieferzahlen Anfang Juli verlor das Papier 7 %, da Anleger hinterfragten, ob das Volumenwachstum auf Kosten der Profitabilität erzielt wurde.CNBC