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theartnewspaper.theartnewspaper+1.theartnewspaper+1.theartnewspaper+1.maxwellmuseums.substack.Laut The Art Newspaper hat Roland Rudd, der Vorsitzende des Kuratoriums der Tate, vorgeschlagen, die Namensrechte für die ikonische Turbine Hall in der Londoner Tate Modern für "mindestens 50 Mio. £" anzubieten. Dies ist Teil einer ehrgeizigen neuen Stiftungsinitiative der Institution, die bis 2030 150 Millionen Pfund erreichen soll.
Der Tate Future Fund, der offiziell während der Gala zum 25-jährigen Jubiläum der Tate Modern am 25. Juni 2025 ins Leben gerufen wurde, stellt eine der ehrgeizigsten kulturellen Spendenkampagnen Großbritanniens dar. Mit bereits 43 Millionen Pfund, die durch Beiträge von Einzelpersonen, Stiftungen und den Tate-Kuratoren gesichert wurden, zielt die Stiftung darauf ab, bis 2030 150 Millionen Pfund zu erreichen. Dieses Stiftungsmodell nach US-Vorbild wird das Ausstellungsprogramm, die Forschungsaktivitäten und die Initiativen zur Einbindung der Öffentlichkeit der Tate dauerhaft unterstützen, wobei nur die durch das geschützte Kapital erwirtschafteten Zinsen verwendet werden.museumsandheritage+2
Zu den wichtigsten Unterstützern, die den Fonds gegründet haben, gehören James Bartos, Bloomberg Philanthropies, Nick Clarry, Mala Gaonkar, Jack Kirkland, The Manton Foundation, Jorge M. und Darlene Pérez sowie Roland und Sophie Rudd. Laut der Tate-Direktorin Maria Balshaw fügt der Fonds dem bestehenden dreigliedrigen Finanzierungsmodell der Tate aus staatlichen Zuschüssen, erwirtschafteten Einnahmen und Spendengeldern eine entscheidende vierte Säule hinzu, die unabhängig von der wirtschaftlichen Lage für langfristige finanzielle Stabilität sorgt. Die Kampagne ist nun in ihre aktive Akquisephase eingetreten und zielt auf das umfangreiche globale Unterstützernetzwerk der Tate ab.theartnewspaper+2
Roland Rudd, der im Januar 2021 Vorsitzender der Tate wurde, nachdem er seit 2017 als Kurator tätig war, bringt einen geschäftsorientierten Ansatz in die künstlerische Vision der Institution ein. Mit seinem Hintergrund als Gründer und Vorsitzender von Finsbury (heute FGS Global), einer globalen Kommunikationsberatung, bewertet Rudd Ausstellungen durch eine doppelte Linse: "Ist es künstlerisch gut? Wird es Geld einbringen?" Diese pragmatische Perspektive hilft dabei, die künstlerischen Ambitionen der Tate mit den finanziellen Realitäten in Einklang zu bringen, da die Institution jährlich 40 Millionen Pfund von der Regierung und etwa 20 Millionen Pfund von Tate-Mitgliedern erhält, aber dennoch in ihren vier Galerien vor finanziellen Herausforderungen steht.museumsandheritage+1
Rudd beschreibt die Tate als eine "große britische Marke, die weltweit Anklang findet", vergleichbar mit der BBC oder Oxford und Cambridge. Sein Führungsstil betont den diplomatischen Umgang mit sensiblen Themen, wie er zeigte, als er 2022 die Entfernung des Namens Sackler aus den Tate-Galerien aushandelte und direkt auf die Familie zuging, um den Übergang diskret zu verwalten. In enger Zusammenarbeit mit der Tate-Direktorin Maria Balshaw unterstützt Rudd ihre Vision, die Tate "relevant und bereichernd für ein möglichst breites Publikum" zu machen, während er gleichzeitig daran festhält, dass die Institution ein soziales Bewusstsein wahren sollte, ohne dabei offen politisch zu werden, und anmerkt, dass "die Leute nicht belehrt werden wollen".varsity+3
Das ehrgeizige Ziel von 150 Millionen Pfund für den Tate Future Fund stellt einen bedeutenden Wandel in der Finanzierungsstrategie der Institution dar und lässt sich von amerikanischen Museums-Stiftungsmodellen inspirieren. Der Fonds wird als separat verwaltete Einheit fungieren, die von der Wohltätigkeitsorganisation Tate Foundation beaufsichtigt wird, wobei der Kapitalbetrag geschützt bleibt und jährlich nur die Zinsen verwendet werden. Dieser Ansatz gewährleistet eine nachhaltige langfristige Unterstützung für die künstlerischen Initiativen der Tate und ermöglicht es dem Fonds, weiter zu wachsen.iask
Direktorin Maria Balshaw hat betont, dass sich die Stiftung von den jüngsten finanziellen Herausforderungen der Tate unterscheidet, und erklärte: "Das haben wir jetzt hinter uns", in Bezug auf den Defizithaushalt und den Personalabbau von 7 %, der 2024-25 umgesetzt wurde. Der Fonds wird gezielt künstlerische Kreativität, bahnbrechende Ausstellungen, den Sammlungsaufbau und Aktivitäten zum öffentlichen Nutzen, einschließlich Bildungsprogrammen für Schulen und Familien, unterstützen. Mit bereits 43 Millionen Pfund, die gesichert sind, und einer laufenden aktiven Spendensammlung hat die Kampagne durch hochkarätige Veranstaltungen wie die Gala in der Tate Modern, bei der die Pet Shop Boys auftraten und an der Prominente wie Daniel Craig und Reese Witherspoon teilnahmen, an Dynamik gewonnen.maxwellmuseums.substack+1