Forschende haben gezeigt, dass künstliche Intelligenz künftige Sehprothesen für die Hirnrinde: Geräte, die manchmal als «bionische Augen» bezeichnet werden: präziser und anpassungsfähiger machen kann. Dies geht aus einer Machbarkeitsstudie hervor, die am 7. August in der Fachzeitschrift Neuron veröffentlicht wurde.
Forschende der UC Santa Barbara, der ETH Zürich und der Miguel Hernández University nutzten ein Deep-Learning-Modell zur Steuerung der Elektrodenstimulation im visuellen Kortex eines blinden Mannes.eurekalert
Die von der KI entworfenen Stimulationsmuster bildeten gezielte Gehirnaktivitäten präziser und mit weniger Strom ab als konventionelle Ansätze, so die am Donnerstag in Neuron veröffentlichte Studie.eurekalert+1
Das System könnte den Weg zu adaptiven kortikalen Prothesen für Menschen ebnen, die ihr Sehvermögen durch Schlaganfälle, Hirnverletzungen oder neurodegenerative Erkrankungen verloren haben, erklären die Forschenden.news.ucsb