Mehr als 1.200 Gene wurden mit Autismus-Spektrum-Störungen in Verbindung gebracht, doch neue Forschungsergebnisse, die am 18. September 2026 in Science veröffentlicht wurden, zeigen, dass diese enorme genetische Vielfalt in nur zwei gegensätzliche molekulare Zustände im Gehirn mündet – ein Befund,…
Ein Team des Institute for Basic Science fand heraus, dass sich 17 Mauslinien mit unterschiedlichen Autismus-Risikomutationen in zwei Gruppen mit entgegengesetzter synaptischer und genregulatorischer Aktivität einteilen lassen, so eine in Science veröffentlichte Studie.medicalxpress+1
Die molekularen Gruppierungen waren nicht allein genetisch festgelegt: Bei 7 von 17 Mauslinien fielen Männchen und Weibchen mit derselben Mutation in entgegengesetzte Gruppen, was sich mit Alter und Gehirnregion verschob.medicalxpress+1
Die beiden Profile reagierten unterschiedlich auf Fluoxetin und Lithium, und vorläufige Humandaten zeigten analoge Untergruppen, wobei die Forscher jedoch davor warnten, dass die Ergebnisse noch keine klinischen Entscheidungen leiten können.medicalxpress+1