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reuters+1.axios.reuters+1.Syrien erwägt militärische Hilfe für Saudi-Arabien, während Riad seinen Krieg gegen die vom Iran unterstützten Huthi im Jemen intensiviert, so ein US-Beamter und ein syrischer Militärvertreter gegenüber Reuters. Zu den Optionen gehören defensive Unterstützung zum Schutz des Königreichs vor Huthi-Angriffen oder die Entsendung von Truppen, die an der Seite der von Saudi-Arabien unterstützten jemenitischen Einheiten kämpfen sollen. Der US-Beamte erklärte, Saudi-Arabien habe Syrien um die Entsendung von Truppen zur Bekämpfung der Huthi gebeten.reuters
Der syrische Präsident Ahmed al-Sharaa besuchte am Dienstag, den 6. Oktober, Riad und erörterte die mögliche Unterstützung mit Kronprinz Mohammed bin Salman, so der US-Beamte. Axios berichtete unter Berufung auf drei US-Beamte, dass al-Sharaa eine Entsendung ernsthaft in Erwägung ziehe, aber noch keine Entscheidung getroffen habe. Ein Beamter sagte, es sei sehr wahrscheinlich, dass er der saudischen Anfrage nachkommen werde.axios+1
Eine mit den Gesprächen vertraute Quelle teilte Axios mit, dass Syrien 10 000 bis 20 000 Soldaten entsenden könnte. Bei den diskutierten Einheiten handelt es sich um die 90. Division in der Nähe von Damaskus und die 84. Division im Süden Syriens. Die 84. Division umfasst Tausende islamistische ausländische Kämpfer, die zuvor gemeinsam mit der Rebellengruppe HTS gegen das Assad-Regime gekämpft hatten. US-Beamte erklärten gegenüber Axios, dass die Trump-Regierung konsultiert wurde und sich im Prinzip nicht gegen die Idee stellt, und dass das U.S. Central Command gefragt wurde, wie eine solche Entsendung funktionieren könnte. Das Weiße Haus und das CENTCOM lehnten eine Stellungnahme ab.axios
Die jemenitische Offensive begann am Montag, den 5. Oktober. Ziel ist die Rückeroberung von Gebieten, die von den Huthi gehalten werden, einschließlich der Hauptstadt Sanaa und der Meerenge Bab al-Mandeb. Vorausgegangen waren wochenlange Raketen- und Drohnenangriffe der Huthi auf das Königreich. Ein Flickenteppich aus jemenitischen Regierungstruppen kämpft am Boden mit saudischer Luftunterstützung, und Reuters berichtete, dass sie nur begrenzte Fortschritte erzielt haben.reuters+1
Ein syrischer Diplomat erklärte gegenüber Reuters, dass Syrien fest an der Seite Saudi-Arabiens stehe, das Hauptaugenmerk der Regierung jedoch auf der Erholung vom Bürgerkrieg im eigenen Land liege. Der Diplomat sagte, jede Zusammenarbeit würde ausschließlich über offizielle Kanäle und im Rahmen der bilateralen Abkommen zwischen den beiden Ländern erfolgen.reuters
Der US-Beamte sagte gegenüber Reuters, dass ein Kampf gegen die Huthi, die einem Zweig des schiitischen Islams angehören, religiöse Untertöne annehmen könnte, die Damaskus und seine westlichen Partner vermeiden wollen. Diese Sorge ist der Grund, warum Syrien zuvor eine US-Anfrage zur Unterstützung im Kampf gegen die Hisbollah abgelehnt hatte. Auch der Iran und seine Verbündeten im Libanon und im Irak könnten eine Entsendung als feindseligen Akt werten. Dennoch hat al-Sharaa Gründe, Riad Unterstützung zu zeigen. Saudi-Arabien hat ihm zu internationaler Legitimität verholfen, sein Treffen mit Präsident Donald Trump im Mai 2025 arrangiert und Syrien finanzielle Hilfe gewährt.reuters
H.A. Hellyer vom Royal United Services Institute sagte, eine kleine defensive Entsendung wäre "enorm und positiv symbolisch". Aber "syrische Bodentruppen", sagte er, "wären eine völlig andere Angelegenheit, die Damaskus meiner Meinung nach vermeiden würde".reuters