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upi.com.techtarget.com+1.theregister.com+1.Regierungen und Unternehmen weltweit haben diese Woche damit verbracht, Server zu patchen oder Webseiten offline zu nehmen, nachdem PHP2Shell bekannt wurde. Der Name umfasst zwei kritische Schwachstellen in PHP, der Programmiersprache, die etwa 70 Prozent der weltweiten Webseiten antreibt, und beide wurden mithilfe von KI-Tools entdeckt. Am Mittwoch, den 21. Oktober, veröffentlichte das PHP-Projekt Notfall-Fixes für CVE-2026-109618 und CVE-2026-109619. Beide Schwachstellen ermöglichen es einem nicht angemeldeten Angreifer, Code auf einem verwundbaren Server auszuführen. FBI und NSA rieten Organisationen, die nicht sofort aktualisieren können, ihre Systeme vom Netz zu nehmen.edition.cnn.com+1
Amazon gab an, dass sein Überwachungsnetzwerk bereits am 17. Oktober einen Angriffsversuch registrierte, vier Tage bevor die Schwachstellen öffentlich wurden. Das Unternehmen bezeichnet PHP2Shell nun als "weit verbreitet ausgenutzt". "Sobald das Embargo aufgehoben und der Patch veröffentlicht wurde, tauchten innerhalb weniger Stunden weitere Proof-of-Concept-Exploits auf", so Amazon. Die Identifikatoren der Schwachstellen waren am 20. Oktober durchgesickert, weshalb das PHP-Team die Veröffentlichung vom 22. Oktober vorzog.hwbusters.com+2
In ganz Europa gingen Regierungswebseiten offline. In Großbritannien mussten 32 staatliche Dienste abgeschaltet werden. Am Donnerstag hielt der Nationale Sicherheitsrat Südkoreas eine Krisensitzung mit Vertretern aus Zivilgesellschaft, Regierung und Militär ab. Das Land hob zudem die Cyber-Warnstufe für den Privatsektor von "Interesse" auf "Vorsicht" an. Der stellvertretende Direktor Song Ki-ho erklärte, die Geschwindigkeit der Reaktion werde über das Ausmaß des Schadens entscheiden.upi.com+2
Forscher der Sicherheitsfirma Calif entdeckten die Schwachstellen während der Arbeit an der OpenAI-Initiative "Patch the Planet". Wiz fand später eigenständig verwandte Exploits. OpenAI bezeichnete den Fehler als "eine der wirkungsvollsten Schwachstellen der letzten Zeit". CNN berichtet, dass die zugrunde liegende Schwäche bereits 2004 markiert wurde, aber für Menschen zu mühsam auszunutzen war, während KI innerhalb von zwei Tagen herausfand, wie man sie angreift. Calif gab an, nur KI-Modelle verwendet zu haben, die bereits öffentlich zugänglich sind.edition.cnn.com+1
Adam Meyers von CrowdStrike warnte, dass viele veraltete PHP-Versionen weiterhin in Betrieb sind. "Die Bösewichte müssen die Schwachstelle nicht zuerst finden – sie können sie im Nachhinein instrumentalisieren", sagte er.edition.cnn.com
Der stellvertretende Chief Information Security Officer von Anthropic, Jason Clinton, warnte auf X vor einem kommenden "Schwachstellen-Tsunami". "So schlimm die Lage in den letzten vier Tagen auch war, sie wird noch viel schlimmer werden, bevor sie besser wird", schrieb er. Er forderte Sicherheitsverantwortliche auf, ihre Vorstände um Hilfe bei "den Grundlagen" zu bitten, und fügte hinzu: "Wir müssen etwa 18 Monate durchhalten". Salesforce-CEO Marc Benioff stimmte zu. "Jason hat zu 100 Prozent recht. Roter Alarm", postete er am Donnerstag.businessinsider.com
Nicht jeder sieht das gleiche Gefahrenpotenzial. Am Mittwoch erklärte die Geschäftsführerin der PHP Foundation, Elizabeth Barron, gegenüber CNBC, es gebe "keine Beweise für funktionierende Exploits". Forscher bei Tolmo gaben jedoch an, innerhalb von weniger als einem Tag einen funktionierenden Exploit entwickelt zu haben.cnbc.com