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tradingkeyinvezztradingkey+1Die Aktien von Speicherchipherstellern sind am Montag im vorbörslichen Handel kräftig eingebrochen. Allen voran verlor Micron Technology 4,2 Prozent und notierte bei rund 788 US-Dollar, womit die Marke von 800 US-Dollar erneut unterschritten wurde. Der Rückgang folgte auf Zweifel der Anleger, ob die historische Erholung an den südkoreanischen Märkten am Freitag mehr als nur eine reine Eindeckung von Leerverkäufen war. Samsung Electronics und SK Hynix gaben im frühen Handel in Seoul einen Teil ihrer Gewinne wieder ab.invezz
Samsung verlor am Montagmorgen in Seoul 6,48 Prozent und SK Hynix brach um 6,69 Prozent ein, während der Kospi um mehr als 4 Prozent nachgab. Die Verluste folgten auf den außergewöhnlichen Handelstag am Freitag, an dem Samsung um 26,81 Prozent in die Höhe geschossen war und SK Hynix das tägliche Handelslimit von plus 29,95 Prozent erreichte. Dies hatte dem Kospi zu einem Rekordplus von 17,91 Prozent an einem einzigen Tag verholfen.tradingeconomics+1
Diese Erholung folgte auf einen dreitägigen Kurssturz, bei dem der Leitindex zuvor mehr als 17 Prozent verloren hatte. Geprägt war diese Woche von Zwangsliquidationen bei gehebelten ETFs auf Einzelaktien. Peter Kim, Senior Managing Director bei KB Securities, erklärte letzte Woche gegenüber Reuters, dass der Ausverkauf „nicht auf eine Verschlechterung der Fundamentaldaten zurückzuführen“ sei, sondern auf eine fragile Marktstimmung und die erzwungene Auflösung von Hebelpositionen.invezz
Neben Micron gaben im vorbörslichen Handel auch SanDisk Western Digital Corporation um 4,16 Prozent, Seagate Technology um 3,79 Prozent und Western Digital um 3,15 Prozent nach. Die breite Schwäche spiegelt das Zusammenspiel mehrerer Belastungsfaktoren wider: Apple wehrt sich gegen die rasant steigenden DRAM-Preise und versucht, seine Lieferketten breiter aufzustellen. Zudem hat Japan neue Exportkontrollen für Halbleiter eingeführt, während Leerverkäufer ihre Positionen gegen Speicherchiphersteller ausgebaut haben.tradingkey
Han Ji-young von Kiwoom Securities hatte laut der Zeitung Korea JoongAng Daily gewarnt, dass nach dem beispiellosen Kurssprung des Kospi am Freitag zu Beginn dieser Woche mit Gewinnmitnahmen zu rechnen sei. Dass die Chip-Aktien die Gewinne nach der Erholung nicht einmal für einen einzigen Handelstag halten konnten, dämpfte die Hoffnung, dass die Märkte bereits einen stabilen Boden gefunden haben.invezz
Han Ji-young von Kiwoom Securities hatte laut der Zeitung Korea JoongAng Daily gewarnt, dass nach dem beispiellosen Kurssprung des Kospi am Freitag zu Beginn dieser Woche mit Gewinnmitnahmen zu rechnen sei. Dass die Chip-Aktien die Gewinne nach der Erholung nicht einmal für einen einzigen Handelstag halten konnten, dämpfte die Hoffnung, dass die Märkte bereits einen stabilen Boden gefunden haben.invezz
Dennoch bezeichnete Forrester-Analyst Alvin Nguyen den breiteren Ausverkauf bei Speicheraktien als „Überreaktion“. Er argumentierte, dass die Hersteller nach wie vor nicht genügend Chips produzieren können, um die Nachfrage zu decken, und dass die Engpässe bis 2030 anhalten könnten.invezz